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2. Floorball-Bundesliga : Zweitliga-Klassenerhalt für TSV Neuwittenbek in greifbare Nähe gerückt

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der Klassenerhalt in der 2. Floorball-Bundesliga ist für den TSV Neuwittenbek in greifbare Nähe gerückt.

shz.de von
erstellt am 22.Mär.2016 | 06:00 Uhr

Gettorf | Für die Floorballer des TSV Neuwittenbek ging es in Gettorf gegen den Westfälischen FC aus Münster ins direkte Duell um den Verbleib in der 2. Bundesliga. Vor dem Spiel hatten die Männer vom Kanal drei Punkte Vorsprung vor dem Tabellennachbarn, der aber ein Spiel weniger gespielt hat. Am Ende setzte sich Neuwittenbek mit 7:3 (1:1, 3:0, 3:2) durch.

Das erste Drittel gestaltete sich ausgeglichen. Die Neuwittenbeker begannen mit einigen Flüchtigkeitsfehlern im Aufbau und agierten zu langsam in der Rückwärtsbewegung. Folgerichtig gingen die Gäste in Führung (9.). Dieser Treffer war ein Hallo-Wach für die Hausherren. Fynn Traulsen gelang der verdiente Ausgleich (13.). Das zweite Drittel blieb fest in Neuwittenbeker Hand. Die Überlegenheit münzte der TSV auch in Tore durch Finn Silbernagel (23.) und Henrik Jöhnk (32.) um. Kurz vor Ende des Drittels vollendete Ole Jensen einen Konter nach Ballgewinn zum 4:1.

Im letzten Drittel bäumten sich die Münsteraner noch einmal gegen die drohende Niederlage auf und drückten das Heimteam tief in die eigene Hälfte. Die Neuwittenbeker verloren nun im Aufbau einige Bälle. Dies sollte mit dem 4:2 (44.) bestraft werden. Die Spieler vom Kanal gewährten in der Folge dem Gegner zahlreiche Abschlüsse. Doch das offensive Spiel der Gäste eröffnete neue Räume für das Team von Trainer Daniel Kunze. Fynn Traulsen sorgte für die Vorentscheidung (51.). Nur wenige Sekunden später setzte er sich auf der linken Seite durch und bediente die mitgelaufene Frederike Scholz, die keine Mühe mehr hatte, den Ball über die Linie zu schieben. Nach einem Münsteraner Gegentor (57.) sorgte Traulsen zwei Minuten später für den Endstand.

Mit diesem Sieg haben die Neuwittenbeker sechs Punkte Vorsprung auf die Münsteraner. Diese haben noch zwei Spiele. Damit reicht dem TSV am Sonnabend ein Remis gegen die Dümptener Füchse zum Klassenerhalt.

„Der WFC agierte wie erwartet“, bilanziert TSV-Trainer Daniel Kunze. „Über hohes Pressing versuchten sie immer wieder Ballgewinne zu generieren. Darauf haben wir versucht, uns einzustellen, und bei eigenen Ballgewinnen selbst schnell umzuschalten. Mit der Umsetzung bin ich sehr zufrieden. Aus dem Spiel heraus müssen wir zwar noch mehr Torgefahr entwickeln, aber da sind wir auf einem guten Weg. Aber ein Sieg muss für den Klassenerhalt nächste Woche noch her.“

TSV Neuwittenbek: Zädler, Bewarder – Wagner, Dethlefsen (0+1), Traulsen (3+1), Charlet, Hartges, Scholz (1+0), Zinke, Silbernagel (1+1), Jensen (1+1), Jöhnk (1+0), Drews, Marschke, Kaliebe

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