Beachvolleyball : Zwei Top-10-Platzierungen für Schleswig-Holstein

Die U17-Bundespokalsieger 2018: Das Mädchenteam aus Bayern mit Simona Dammer (li.) und Chiara Lukes sowie den Jungen Lukas Salimi (2. v. li.) und Veit Bils vom Westdeutschen VV.
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Die U17-Bundespokalsieger 2018: Das Mädchenteam aus Bayern mit Simona Dammer (li.) und Chiara Lukes sowie den Jungen Lukas Salimi (2. v. li.) und Veit Bils vom Westdeutschen VV.

Der Sieg beim U17-Bundespokal in Damp geht an die Landesverbände aus Bayern und Nordrheinwestfalen.

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18. Juli 2018, 06:00 Uhr

Die Sieger des U17-Bundespokals 2018 kommen aus Bayern und Nordrheinwestfalen. Nach drei Tagen mit viel Sonne, sehenswertem Sport und toller Stimmung fand die zehnte Auflage des Bundespokals in Damp am Sonntag sein Ende. Sarah Strege, Geschäftsführerin des SHVV, fasst zufrieden zusammen: „Es lief wieder alles reibungslos und die Stimmung war sehr gut.“ Einzig das sonnige und warme Wetter sorgte kurzfristig für ein paar Sorgenfalten bei den Verantwortlichen. „Wir stellen für die Teilnehmer das Wasser und nach dem heißen Freitag hatten wir schon ein wenig Sorge, dass es nicht reichen könnte“, berichtet Strege. Die 70 Kisten wurden am Ende aber doch alle.

Sportlich war es ein Turnier auf gutem Niveau, wobei die Leistungsdichte im Feld doch teilweise – je nach Alter und Größe der Nachwuchsspieler – größere Sprünge machte. „Die großen Verbände haben einfach eine sehr breite Auswahl an Spielern und sind daher meistens vorne vertreten“, berichtet Strege. Auch Schleswig-Holstein als Küstenland hat eine erfolgreiche Beachvolleyball-Historie, doch in diesem Jahr war mit einem Vordringen bis in Halbfinale nicht zu rechnen gewesen. Im Winter verließ Fabian Tobias nach mehreren erfolgreichen Jahren als leitender Landestrainer im Beachvolleyball den SHVV und nahm am 1. Januar 2018 die Stelle am Bundesstützpunkt in Stuttgart an. Ihm folgte Mitte Februar Stefan Hömberg. 17 Jahre hatte dieser für den Österreichischen Volleyballverband (ÖVV) gearbeitet. Die Nachwuchsspieler und der neue SHVV-Coach mussten sich erst einmal finden, was aber schon ganz gut klappte, denn mit Lina Hesse und Marlena Schöps (beide Kieler TV) belegte ein Mädchen-Team Platz 7 und bei den Jungen kamen immerhin auch Momme Lorenz (Kieler TV) und Hendrik Michaelsen (TSB Flensburg) als Neunte unter die Top-10. In Zukunft werden die Erwartungen an die Nachwuchstalente des SHVV aber wieder etwas angehoben, doch für 2018 waren es gute Ergebnisse, zumal beide Teams jeweils gegen die späteren Turniersieger ausschieden. Die beiden anderen SHVV-Teams landeten mit Platz 29 (Mieke Hesse und Sölvi Schwenck) und 23 (Mats Duse und Lasse Segebrecht) im hinteren Teil des Feldes.

Zwei Tage war auch Bundestrainer Jörg Ahmann in Damp vor Ort um sich ein Bild vom Nachwuchs zu machen. Alle Spieler hatten extra Nummern auf der Wade, sodass eine schnelle Zuordnung für den ehemaligen Weltklasse-Spieler, der 2000 Bronze bei Olympia zusammen mit Axel Hager gewann, möglich war. In das Notizbuch des Bundestrainers dürften es sicherlich die Sieger aus Bayern und vom Westdeutschen Volleyball Verband (NRW) geschafft haben. Veit Bils und Lukas Salimi gewann das Jungen-Turnier, bei den Mädchen setzten sich Simona Dammer und Chiara Lukes durch. Wie immer vor einem prall gefüllten und lautstark anfeuernden Publikum auf dem Centre Court in Damp.

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