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Handball-Oberliga : Zwei ganz knappe Niederlagen für Oberliga-Handballerinnen

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In der Handball-Oberliga der Frauen ging es sehr knapp zu. Dabei hatten sowohl die HG OKT als auch der TSV Altenholz das schlechtere Ende auf ihrer Seite.

Owschlag | „Es soll einfach nicht sein. Wir haben super gekämpft, auf Augenhöhe gespielt, doch im entscheidenden Moment lief nichts zusammen und Wattenbek machte den Sieg klar“, ist Trainerin Sünje Schütt über die zweite knappe Niederlage in ihrer Amtszeit als Trainerin der HG OKT II in der Handball-Oberliga der Frauen traurig. Im Lager des TSV Altenholz hat man eigentlich mit einem Erfolg beim Aufsteiger SG Altona gerechnet. Doch daraus wurde nichts.

HG OKT II – Wattenbek     28:29 (15:14)

Die HG OKT II hatte das Team nicht nur durch den Überhang aus der ersten Mannschaft mit Sarah Greinke, Alke Trceziok und Sina Stachowski verstärkt, sondern auch noch Torfrau Sophie Fasold und Raphaela Steffek als weitere Verstärkung hinzugenommen. Auch das reichte nicht. „Uns fehlt die nötige Cleverness. Wir bewahren in den wichtigen Momenten nicht die Ruhe und machen uns dadurch das Leben selbst schwer“, ist Schütt aber sicher, diesen Mangel bald abstellen zu können. Gegen den Tabellenzweiten hielt die HG über die gesamte Spielzeit die Partie offen. „Wir mussten mehr als Wattenbek für unsere Tore arbeiten“, gesteht Schütt. Das traf besonders in der Schlussphase zu. Die HG vertändelte zu oft den Ball und geriet sogar mit 26:28 in Rückstand. Zwar gelang es, beim 28:28 auszugleichen, doch Wattenbek schaffte in der letzten Spielminute den Siegtreffer.

HG OKT II: Sacher, Fasold – Stachowski (1), Hermann, Trceziok (1), Kotschmar (6), Tams, S. Jöns (1), Frahm, Niese (10/5), Sasse, Groß, Steffek (5), Greinke (4).


SG Altona – TSV Altenholz    18:17 (6:8)

„Ich bin schon enttäuscht“, gesteht der Altenholzer Trainer Hauke Scharff. „Wir waren während der gesamten 60 Minuten nicht hundertprozentig präsent.“ Dennoch hatte der TSV reihenweise Chancen. Nur mit dem Abschluss wollte es nicht so klappen. „Zur Pause hätten wir eigentlich schon deutlicher als nur mit zwei Toren führen müssen“, schimpft Scharff. Doch nach der Pause ergriff nicht etwa Altenholz die Initiative, sondern der Gastgeber. Beim 10:9 übernahm Altona erstmals die Führung – beim 18:15 war sie auf drei Tore angewachsen. Die Randkielerinnen kamen aber zurück und hatten beim 17:18 sogar bei Ballbesitz die Chance auf den Ausgleich. Ein ärgerliches Stürmerfoul beendete dann alle Altenholzer Hoffnungen.

 

TSV Altenholz: Guttau, Albrecht – Haase (1), Thiesen, Ohm, Fahrenkrog (4), Most (5/3), Rohwer (5), Lyke, Meier (2), Besteher.


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