3. Handball-Liga : Zurück in die Siegerspur

Jonas Ottsen (re.) war nach dem Spiel gegen den HSV leicht angeschlagen, wird aber in Potsdam wohl spielen können.
Jonas Ottsen (re.) war nach dem Spiel gegen den HSV leicht angeschlagen, wird aber in Potsdam wohl spielen können.

Der TSV Altenholz ist nach der Niederlage im Topspiel am vergangenen Wochenende am Sonntag zu Gast beim VfL Potsdam.

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16. Februar 2018, 06:00 Uhr

Altenholz | Kurz schütteln und dann Fertigmachen zu Schlussspurt. Der TSV Altenholz will am Sonntag (16 Uhr) zurück in die Siegerspur. Keine leichte Aufgabe für die Drittliga-Handballer, die nach zwei Jahren ein Heimspiel verloren und jetzt reisen müssen. Außerdem findet Gastgeber VfL Potsdam allmählich zu alter Leistungsstärke zurück. Die Brandenburger siegten ausnahmslos in den vergangenen vier Heimspielen und erwarten nun die „Wölfe“.

Zu Saisonbeginn gab es einen großen Umbruch beim VfL. Trainer Daniel Deutsch, der die Nachfolge von Jens Deffke antrat und dafür den Handball frisch aus der Hand legte, musste gleich sieben neue Spieler integrieren. Von denen hatten mit Robin Huntz und Joe Boede (beide HV Grün-Weiß Werder), Paul Weyhrauch (Bad Blankenburg) und Angelo Grunz (MTV Braunschweig) bereits eine Vergangenheit beim VfL vorzuweisen. Gänzlich neu waren nur der Schweizer U21-Torhüter Torhüter Fabian Pellegrini (Lakers Stäfa) und Florian Fink (Grünheider SV). Trotzdem gingen die ersten fünf Spiele verloren, ehe der TSV Altenholz als Aufbaugegner fungierte. Beim 34:34 in der Edgar-Meschkat-Halle retteten die Gelb-Schwarzen dank der Treffer von Mathis Wegner (fehlt Sonntag weiter) und Ole Diringer in der Schlussminute noch einen Punkt. Inzwischen ist Potsdam auf Rang acht angekommen und hat sieben Zähler Vorsprung vor dem ersten Abstiegsplatz.

Mit vier Punkten Rückstand auf den Spitzenreiter HSV Hamburg geht der TSV Altenholz in die letzten neun Saisonspiele. „Ich hoffe auf eine Reaktion der Mannschaft“, sagt TSVA-Trainer Mirko Baltic. Der 38-Jährige hat mit seiner Mannschaft die Gründe der 20:26-Niederlage analysiert. Baltic: „Die Spieler waren selbst baff, aber sie wissen, dass es vorne im Angriff nicht gereicht hat.“

Der Coach rechnet jetzt damit, dass es Potsdam nach dem Videostudium dem HSV gleich machen wird und ebenfalls mit einer 5:1-Abwehr aufwartet. „Wir haben vernünftig trainiert und uns Lösungen erarbeitet“, sagt der Coach verschmitzt. Um den Biorhythmus seiner Akteure auf die Aufgabe einzustimmen, findet das Abschlusstraining am Sonnabendnachmittag statt. Dann wird auch Michael Nicolaisen wieder mit eingebunden. Der Rückraumspieler fehlte zu Wochenbeginn berufsbedingt in zwei Einheiten. Aus dem Kader ist Rückraumspieler Jonas Ottsen leicht angeschlagen. Der Bluterguss am Schienbein zieht in die Wade hinein. „Wir hoffen auf die Zauberhände unseres Physios Kay Hagensen“, sagt Baltic.

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