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Handball-Landesliga : Zielsetzung wird nicht korrigiert

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In der Handball-Landesliga Süd der Männer hält Tabellenführer TSV Altenholz II weiter an seinen Zielen fest und schaut weiter nur auf das nächste Spiel.

shz.de von
erstellt am 28.Dez.2016 | 06:00 Uhr

Altenholz | Der TSV Altenholz II hat die Hinserie der Handball-Landesliga Süd der Männer als Tabellenführer beendet. Das Team gilt auch bei der Konkurrenz als einer der Kandidaten für die Meisterschaft und den Aufstieg. Dennoch will das Trainergespann Sebastian Offt und Andreas Sell die Zielsetzung der Mannschaft für die Rückserie nicht nach oben korrigieren. „Wir wollen zwar weiter vorne mitspielen, doch wir werden uns – wie schon in der Hinserie – von Spiel zu Spiel orientieren. Man wird sehen, wohin es uns am Ende treibt“, sagt Offt, der stolz auf das ist, was die Mannschaft bisher geleistet hat.

  „Es bringt großen Spaß, mit dem Team zu arbeiten. Die Spieler zeigen sehr viel Eigeninitiative und arbeiten im Training super mit“, berichtet Offt, dass die Mannschaft jetzt auch in der Winterpause und zwischen den Feiertagen durchtrainiert. Die Altenholzer, die in der Hinserie lediglich die Partie gegen den Kieler MTV mit 25:26 verloren, haben gleich zum Start der Rückserie ein schweres Programm zu absolvieren. Der Spitzenreiter ist beim Tabellenzweiten MTV Lübeck (14. Januar) und beim Fünften Wellingdorfer TV (21. Januar) zu Gast. „Beides sind nicht zu unterschätzende Brocken“, wissen Offt und Sell um die Schwere dieser Aufgaben. Im Januar könnte der TSV Altenholz II den Grundstein dafür legen, wohin es bis zum Saisonende noch gehen wird. Im Interview mit der EZ blickt Offt auf die bisherigen Spiele seiner Mannschaft zurück.

Als die Staffeln neu eingeteilt wurden und ihre in die Südstaffel gesetzt wurde, wie haben Sie das aufgenommen?
Sebastian Offt: Da wir fast keinen unserer Gegner kannten, waren wir alle sehr gespannt. Darin lag ein gewisser Reiz.

Da Sie keine Informationen über die Gegner hatten und die Spieler also nicht auf Stärken und Schwächen einstellen konnten, wie sind Sie die Spiele dann angegangen?
Wir mussten uns während der Spiele auf den Gegner einstellen. Deshalb haben wir auf uns selbst gesehen, versucht unsere Stärken auszuspielen und der Partie unseren Stempel aufzudrücken. In den meisten Fällen ist es uns gelungen.

Die einzige Saisonniederlage gab es aber nicht gegen einen unbekannten Gegner, sondern gegen den Kieler MTV. War das ein Ausrutscher?
Als Ausrutscher würde ich die Niederlage nicht bezeichnen. Der Kieler MTV ist eine Studentenmannschaft. Wenn sie in Bestbesetzung antreten, ist sie stark und gehört für mich mit zu den Besten der Landesliga.

In der Anfangsphase der Saison gab es viele sehr deutliche Ergebnisse mit vielen Toren für den TSV Altenholz II. Das wurde im Laufe der Hinserie dann weniger. Was war der Grund dafür?
Das gilt nicht nur für unsere Mannschaft. Insgesamt waren die Ergebnisse zu Beginn der Serie deutlicher. Die Mannschaften haben im Laufe der Hinrunde mehr Informationen über ihre Gegner bekommen und sich damit besser auf die Gegner eingestellt. In der Rückserie könnten die Ergebnisse deshalb noch knapper werden. Wir werden versuchen, so lange wie möglich die führende Position zu halten.

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