Fußball : Yannick Wolf vor Debüt in der Nationalmannschaft

Yannick Wolf im Trikot des GSC. Am Sonnabend könnte er erstmals für die Bundeswehr-Nationalmannschaft auflaufen.
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Yannick Wolf im Trikot des GSC. Am Sonnabend könnte er erstmals für die Bundeswehr-Nationalmannschaft auflaufen.

Die Auswahl der Bundeswehr trifft am Sonnabend in Rostock auf die britische Auswahl. Der Spieler des Gettorfer SC hofft auf seinen ersten Einsatz.

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08. Juni 2018, 06:00 Uhr

Gettorf | In seinem Verein, dem Gettorfer SC, hat Yannick Wolf schon einige Positionen gespielt. Meist sehr erfolgreich. Und so ist der Ausnahmespieler des Landesligisten mittlerweile auch in den Kader der Bundeswehr Fußball-Nationalmannschaft aufgenommen worden. Auf welcher Position ihn Nationaltrainer Olaf Bahne aufstellt, wird Wolf herzlich egal sein – Hauptsache er ist dabei. „Ich weiß nicht, wie meine Chancen stehen, da ich ja auch relativ neu im Kader bin. Aber ich hänge mich in jedem Training voll rein“, sagt Wolf. Anpfiff der Partie im Rostocker Ostseestadion ist Sonnabend um 19.30 Uhr.

Die anstrengende Saison mit dem Gettorfer SC – vergessen. Für einen Einsatz bei der Bundeswehr-Nationalmannschaft nimmt Wolf gerne noch ein paar Strapazen und zusätzliche Trainingseinheiten auf sich, während die restlichen GSC-Spieler ihre kurze Sommerpause genießen. Der Soldat reiste am Dienstag nach Rostock und trainiert seit dem jeden Tag zweimal. „In Gettorf ist das Niveau schon ziemlich stark, aber hier geht alles noch einmal schneller und intensiver zu“, beschreibt Wolf seine Eindrücke im Training mit den anderen fußballtalentierten Soldaten.

Der einzige Schleswig-Holsteiner ist er außerdem nicht. Eutins Regionalliga-Stürmer Florian Stahl ist mit Wolf auf einer Stube und könnte am Sonnabend von den Vorlagen des Gettorfers profitieren. Zudem wird auch Schilksees Torwart Sven Steingräber, der von 2010 bis 2015 auch 45 Mal im Trikot des Eckernförder SV auflief, zum Kader gehören.

Wolf fiebert dem Spiel vor erwarteten 5000 Zuschauern entgegen. Die kalte Schnauze, die er sonst auf dem Platz hat, ist vor diesem Spiel ein wenig wärmer als sonst. „Es geht ein Kindheitstraum in Erfüllung. Mit dem Adler auf der Brust gegen eine andere Nation zu spielen – das muss schon ein ganz besonderes Gefühl sein“, sagt Wolf.

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