3. Handball-Liga : „Wölfe“ zum 15. Mal in Folge nicht zu bezwingen

„Wölfe“-Coach Mirko Baltic schwimmt mit seinem TSV Altenholz weiter auf der Erfolgswelle.
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„Wölfe“-Coach Mirko Baltic schwimmt mit seinem TSV Altenholz weiter auf der Erfolgswelle.

Der TSV Altenholz eilt in der 3. Handball-Liga weiter von Erfolg zu Erfolg.

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29. Januar 2018, 05:11 Uhr

Altenholz | Die Serientäter des TSV Altenholz sind nicht einzufangen. Dabei hinterließen die Handballer der 3. Liga vor 280 Zuschauern in Wandsbek mit dem 35:25 (16:12)-Sieg bei der HG Hamburg-Barmbek einmal mehr eindrucksvolle Spuren. Seit 15 Spielen ist der Tabellenzweite ungeschlagen und jagt weiter den Spitzenreiter HSV Hamburg.

TSVA-Trainer Mirko Baltic war mit einem flauen Gefühl ins Spiel gegangen: „Ich war von der Trainingswoche nicht begeistert. Wir hatten zu viele Ausfälle durch Krankheit und Beruf.“ Während Tommy Fängler noch nicht genesen war und Mathis Wegner aufgrund seines Strecksehnenrisses in der Wurfhand fehlte, bissen Ferris Klotz und Michael Nicolaisen auf die Zähne. Nicolaisen kämpfte noch mit den Nachwirkungen einer Magen-Darm-Erkrankung. „Ich habe ,Michi‘ deshalb viel mit Klotz oder Köpke in der Abwehr getauscht“, sagte Baltic.

Nach dem 4:3 (8.) witterten die Hausherren Morgenluft. Baltic zückte nach dem einzigen Rückstand die Grüne Karte für ein Team-Time-Out und nahm einige Nachjustierungen vor. Stück für Stück setzten sich die Wölfe nun auf 14:10 (27.) ab. Noch vor dem Seitenwechsel hatte der ehemalige Altenholzer Timon Kaminski (3 Tore) sein Pulver verschossen. Das Halbzeitresultat (12:16) war dasselbe wie im Hinspiel.

Mit einem starken 6:1-Start in den ersten achten Minuten des zweiten Spielabschnitts wurden die Weichen endgültig auf Sieg gestellt. Die Barmbeker versuchten, das Ergebnis freundlicher zu gestalten. Nach dem 20:27 (49.) mussten sie aber abreißen lassen. Lediglich der frühere Baltic-Schützling aus Schwartauer Zeiten Christoph Wischnewski (10/5) konnte mithalten.

Der TSVA ließ immer wieder Chancen liegen. Schon vor der Pause vergaben Nicolaisen und Jannick Boldt (beim Comeback) ihre Siebenmeter, nach dem Wechsel scheiterte noch Malte Voigt. Erst Malte Abelmann-Brockmann brachte den einzigen Strafwurf (56.) im Netz unter. „Ich glaube, wir müssen unter der Woche einmal Siebenmeter trainieren“, schmunzelte Baltic. Insgesamt war der Coach zwei Wochen vor dem Topspiel gegen Spitzenreiter HSV (9. Februar/Karten-Vorverkauf läuft) zufrieden, weil Barmbek nur 20 Feldtore erzielte. „Unser Fokus gilt jetzt Hannover-Burgdorf“, sagt Baltic.

TSV Altenholz: Schröder, Landgraf – Ottsen (6), Köpke (2), Boldt (3), Klotz, Voigt (6), Nicolaisen (2), Abelmann-Brockmann (2/1), L. Firnhaber (5), Bergemann (2), Williams, Diringer, Möller (7)

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