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3. Handball-Liga : „Wölfe“ weiterhin mit personellen Problemen

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In der 3. Liga Nord der Männer müssen die Handballer des TSV Altenholz erst am Sonntagabend nach ihrer weitesten Anreise beim Titelkandidaten Dessau-Rosslauer HV antreten.

Altenholz | Weiterhin personelle Probleme haben die Handballer des TSV Altenholz in der 3. Liga der Männer. Vor dem Spiel beim Dessauer HV am Sonntag, ab 17 Uhr, sind die beiden Linkshänder im rechten Rückraum, Christian Drecke und Patrick Starke, weiter angeschlagen. Christian Drecke laboriert an einer Oberschenkelzerrung. Bei Patrick Starke macht sich die Verletzung am Ellenbogen wieder bemerkbar. „Ich hoffe, dass beide Spieler in Dessau wieder mit dabei sein können“, ist „Wölfe“-Trainer Martin Nirsberger vorsichtig optimistisch. Die anderen verletzungsbedingten Baustellen scheinen so langsam beendet zu sein. Bislang jedenfalls gibt es keine weiteren Hiobsbotschaften.

Der Dessau-Rosslauer HV zählt als Tabellenzweiter zu den großen Aufstiegsfavoriten. „Wir dürfen uns nicht davon blenden lassen, dass Dessau-Rosslau auch schon zwei Punkte abgegeben hat. Die Punkte ließ der HV auswärts bei Eintracht Hildesheim und den Füchsen II. Zu Hause ist Dessau eine Macht“, wies Nirsberger auf die große Zuschauerunterstützung hin. Bei Heimspielen feuern 1000 und mehr Zuschauer die Gastgeber an.

Berühmt, berüchtigt ist die Abwehr der Gastgeber. „Dessau spielt die 6:0-Deckung defensiv und nutzt manchmal auf eine offensivere Variante. In beiden Versionen spielt der Gastgeber sehr robust“, darf sich, so betont Nirsberger, seine Mannschaft auf keinen Fall davon und von der Zuschauerkulisse beeindrucken lassen. „Wir müssen vorne sehr konzentriert spielen und Fehler vermeiden“, hat der Coach seine Spieler auf das starke Umschaltspiel des Dessau-Rosslauer HVs hingewiesen. So kann der TSV Altenholz am besten die gefährlichen Gegenstöße, die von Sebastian Donath und Mark Vanco sehr effektiv vorgetragen werden, vermeiden.

Aber auch im Positionsspiel ist der Dessau-Rosslauer HV nicht zu unterschätzen. Mit Robert Lux und Radek Sliwka haben die Gastgeber zwei sehr gute Rückraumschützen, denen nicht viel Raum gelassen werden darf. Ein wenig verschnupft äußert sich Nirsberger über die Spielzeit. „Dessau ist unsere weiteste Strecke. Wir spielen dort um 17 Uhr. Wenn wir früh in Dessau loskommen, wird es 20 Uhr. Bis wir zu Hause sind rund 3 Uhr morgens.“


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erstellt am 06.Nov.2015 | 06:00 Uhr

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