3. Handball-Liga : „Wölfe“ verlieren in Flensburg: „Irgendwie schließt sich so der Kreis“

Altenholz’ Jonas Ottsen (li.) kann nur noch tatenlos zusehen, wie Flensburgs Norman Tom Louwers frei zum Wurf kommt.
Altenholz’ Jonas Ottsen (li.) kann nur noch tatenlos zusehen, wie Flensburgs Norman Tom Louwers frei zum Wurf kommt.

Nachdem Meister TSV Altenholz sein 1. Spiel mit 10 Toren verlor, ging auch die letzte Partie mit 10 Toren verloren. Dazwischen lagen allerdings zumeist Siege.

shz.de von
08. Mai 2017, 06:00 Uhr

Altenholz | Der Altenholzer Trainer Mannhard Bech hatte zwar gehofft, seine Mannschaft würde ihn noch einmal so wie in den vergangenen Spielen überraschen und auch beim Landesrivalen der 3. Handball-Liga Nord, der SG Flensburg-Handewitt II, noch einmal richtig auftrumpfen. Doch dagegen hatte die Gastgeber etwas und kämpften die „Wölfe“ vor knapp 300 Zuschauern mit 35:25 (21:15) nieder.

„Irgendwie schließt sich so der Kreis. Wir haben das erste Spiel in Aurich mit zehn Toren verloren. Dazwischen war alles top mit dem Gewinn der Meisterschaft“, relativiert „Wölfe“-Geschäftsführer Matthias Fehrke die Niederlage.

Die Gastgeber hatten sich richtig etwas vorgenommen. „Flensburg war von Beginn an richtig heiß“, hatte Fehrke schnell festgestellt. Die SG führte nach sechs Minuten mit 5:0. „Wir haben uns zwar noch einmal aufgerappelt und herangekämpft“, berichtet Fehrke sogar von einer zwischenzeitlichen 7:6-Führung (13.). Danach verloren die Randkieler allerdings schnell wieder den Faden, so dass die Gastgeber mit einer deutlichen 21:15-Führung in die Pause gingen.

„Irgendwie war bei uns da schon die Luft raus“, gesteht Fehrke. Die Altenholzer fanden nicht wieder zu ihrem gewohnten Spielrhythmus. Die Gastgeber dagegen bestimmten das Geschehen und legten konsequent nach. In der 42. Minute war die Führung der SG Flensburg-Handewitt II beim 28:18 auf zehn Tore angewachsen. Diesen Vorsprung verteidigte der Gastgeber bis zum Abpfiff. „Die Flensburger waren einfach heißer als wir auf den Sieg und haben sich stärker hineingekniet“, gesteht Fehrke ein, dass der Erfolg der Gastgeber auch in dieser Höhe in Ordnung geht.

TSV Altenholz: Schröder, Landgraf – Ottsen (2), Kaminski (1), Wegner, Abelmann-Brockmann (2/1), L. Firnhaber (2), Bergemann (2), Voigt (2), Köpke (3), Fängler (4), Lipp, Boldt, S. Firnhaber (7).

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