3. Handball-Liga : „Wölfe“-Trainer Baltic: „Dürfen den Anschluss nicht verlieren“

Der TSV Altenholz empfängt an diesem Sonnabend Hannover-Burgwedel in der Edgar-Meschkat-Halle.
Der TSV Altenholz empfängt an diesem Sonnabend Hannover-Burgwedel in der Edgar-Meschkat-Halle.

Nach zwei Niederlagen in Serie wollen die Altenholzer im Heimspiel gegen Hannover-Burgwedel wieder als Sieger von der Platte gehen.

shz.de von
12. Oktober 2018, 14:32 Uhr

Altenholz | Ein freies Wochenende lag zwischen der Niederlage des TSV Altenholz beim MTV Braunschweig (28:30) und dem nächsten Spiel in der 3. Handball-Liga Nord. Die „Wölfe“ empfangen heute Abend um 19.30 Uhr in der Edgar-Meschkat-Halle die Mannschaft aus Hannover-Burgwedel.

Für Altenholz geht es um wichtige Punkte. Nach zwei Niederlagen gegen vermeintliche Außenseiter stehen die „Wölfe“ momentan auf Rang drei. „Wir dürfen den Anschluss nicht verlieren. Auch im Hinblick auf die kommenden Spiele gegen Rostock und Hildesheim brauchen wir die Punkte dringend“, sagt Altenholz’ Trainer Mirko Baltic. Dass man in dieser Liga die Gegner nicht anhand der Platzierung bewerten darf, musste die Mannschaft schmerzlich erfahren. Deshalb darf auch der Tabellenzehnte aus Burgwedel keinesfalls unterschätzt werden. So gewannen die „Handballdinos“ aus Burgwedel gegen den MTV Braunschweig und bewiesen damit, dass in dieser starken Liga jeder jeden schlagen kann. „Gerade diese Mannschaften haben gegen uns nichts zu verlieren und können frei aufspielen. Es liegt an uns, zur alten Stärke zurück zu kehren“, sagt Baltic, für den die Anzahl der Tore heute keine entscheidende Rolle spielt. „Das Wichtigste ist, dass wir eine Reaktion zeigen. Unsere Stärke ist, jedes Spiel wie ein Endspiel anzugehen. Wir wissen genau, was wir falsch gemacht haben und sind heiß darauf, wieder zu zeigen, was wir können. Das ist reine Kopfsache.“

Um den Kopf frei zu bekommen und Kraft zu tanken gab es für die Spieler ein verlängertes freies Wochenende. „Ein bisschen Distanz zur Halle ist auch mal wichtig, jeder von uns hat auch ein Leben neben dem Handball. Das darf bei allem Ehrgeiz nicht zu kurz kommen, außerdem wird dadurch wieder neue Energie für das Spiel freigesetzt“, sagt Baltic. Malte Abelmann-Brockmann und Tobias Höricke fallen heute krank aus.

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