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Handball : „Wölfe“ reisen zum schärfsten Verfolger

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In der 3. Handball-Liga der Männer ist Tabellenführer TSV Altenholz am Sonntag, ab 16 Uhr, zu Gast beim ebenfalls ungeschlagenen Zweiten SV Mecklenburg-Schwerin. Außerdem gibt es ein Wiedersehen mit zwei Ex-Spielern.

Es ist die derzeitige Topbegegnung der 3. Liga der Männer. Spitzenreiter TSV Altenholz ist am Sonntag beim ebenfalls ungeschlagenen Verfolger SV Mecklenburg-Schwerin zu Gast. Anwurf ist um 16 Uhr. „Wölfe“-Trainer Martin Nirsberger hält sehr viel vom Gastgeber: „Es ist eine sehr gute Truppe, die sich nach weiteren Verstärkungen zu einem der Mitfavoriten entwickelt hat.“ Für die Altenholzer gibt es zudem ein Wiedersehen mit alten Bekannten. Uwe Kalski und Bevan Calvert, der vor einer Woche als „Spion“ auf der Altenholzer Tribüne war, trugen früher das „Wölfe“-Trikot und gehen jetzt erfolgreich für die Gastgeber auf Torjagd.

In der vergangenen Serie mussten sich die Altenholzer in Schwerin enorm strecken, um mit 33:32 die Oberhand zu behalten. „Gegenüber der vergangenen Saison hat der SV Mecklenburg-Schwerin jedoch erheblich nachgerüstet. Ariel Panzer und Moritz Stemmler im Tor geben dem Team richtig Sicherheit“, weiß Nirsberger. „Auch Valdis Gutmanis und Raki Marangko haben die Mannschaft verstärkt.“

Die Mecklenburger spielen einen sehr schnellen Ball und konnten damit schon die TS Großburgwedel und beim Stralsunder HV überraschen. „In eigener Halle kommt eine starke Zuschauerunterstützung hinzu“, weiß der Altenholzer Coach, dass sich für den SV Mecklenburg-Schwerin der Umzug in die Sport- und Kongresshalle bezahlt gemacht hat. Gegen Großburgwedel waren 1400 Zuschauer in der Halle. Beim Spitzenspiel werden durchaus wesentlich mehr Zuschauer erwartet. Schwerins Trainer Holger Antemann hofft auf große Unterstützung, um den Favoriten ein Bein zu stellen.

Beim TSV Altenholz geht man die Sache realistisch an. „Wir müssen von Beginn an konzentriert im Angriff spielen und dürfen uns nicht durch die sehr robuste Deckung der ‚Stiere‘ einschüchtern lassen“, hat Nirsberger seine Spieler gewarnt. Im Angriff lief es bislang bei seinem Team recht rund. Mit einer ähnlich starken Leistung ist in Schwerin alles drin. Während sich Stefan Hampel, der in der Woche krank daniederlag, sich wieder erholt hat, steht hinter dem Einsatz von Patrick Starke (Ellenbogenverletzung) noch ein Fragezeichen. Bei Alexander Williams weiß man auch nicht, ob er beim THW Kiel in der Bundesliga benötigt wird.

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