3. Handball-Liga : „Wölfe“ nach Trainerwechsel erfolgreich

Selten zu stoppen: Die Oranienburger Jonas Liedtke (li.) und David Sauß (re.) versuchen den Altenholzer Max Lipp am Wurf zu hindern.
Selten zu stoppen: Die Oranienburger Jonas Liedtke (li.) und David Sauß (re.) versuchen den Altenholzer Max Lipp am Wurf zu hindern.

Die Altenholzer zeigen beim 28:20-Heimsieg vor knapp 300 Fans gegen den Oranienburger HC wieder alte Tugenden.

shz.de von
16. November 2015, 06:00 Uhr

Altenholz | Mit dem Trainerwechsel, Klaus-Dieter „Pitti“ Petersen löste am Donnerstag den glücklosen Martin Nirsberger ab, kehrte der TSV Altenholz in der 3. Handball-Liga der Männer zu alten Tugenden zurück. Die Mannschaft zeigte seit längerer Zeit wieder eine solide, gute Deckungsarbeit und ließ beim 28:20 (13:11) über den stärker eingeschätzten Oranienburger HC nur wenige Gegentreffer zu. Für den TSV Altenholz ein wichtiger Sieg, der die Mannschaft weiter ins Mittelfeld vorbringen lässt.

„Die Abwehrarbeit klappte von Beginn an“, lobt Trainer Petersen. Er freut sich besonders darüber, dass Rogerio Ferreira-Moraes nun auch in der Liga angekommen ist. „Er hat seine Sache in der Abwehr sehr gut gemacht und konnte sogar einige Bälle abfangen“, hätte der Coach ihm auch einen Treffer gegönnt. Daneben zeigte Alexander Williams seine Qualitäten als Spielgestalter und führte das „Wolfsrudel“ gekonnt.

Die Altenholzer kamen sehr gut ins Spiel und setzten sich Mitte der ersten Halbzeit von 4:2 auf 8:4 ab. „Leider haben wir dann einige Chancen liegen gelassen“, bemängelt Petersen. Die Gäste aus Oranienburg witterten nun Morgenluft und kämpften sich bis auf 9:10 heran. In der Folge zeigte sich aber das neue Selbstvertrauen der „Wölfe“. Selbst diese Aufholjagd beunruhigte den TSV Altenholz nicht. Kurz vor der Pause waren die Gastgeber wieder im Fahrwasser.

„Nach der Pause machte sich bei Oranienburg die Disqualifikation von David Sauß dann doch stärker bemerkbar“, berichtet Petersen. Den Gästen, ohnehin nur mit acht Feldspielern und zwei Torhütern angereist, fehlte Sauß sehr. Dem TSV Altenholz war das egal. Er setzte sich über 16:12 auf 22:16 ab. Damit waren die Weichen endgültig auf Sieg gestellt. Oranienburg hatte nicht die Möglichkeit, trotz starken kämpferischen Einsatzes, das Spiel in den letzten 15 Minuten noch umzubiegen. Dafür lief es bei den „Wölfen“ an diesem Tag einfach zu rund.

Altenholz: Plaue (1), Schröder – Lipp (5), Ottsen (2), Köpke (1), Firnhaber (6), Voigt (3/2), Starke (5), Volquardsen (4), Abelmann-Brockmann (1), Jan Boldt, Ferreira-Moraes, Reinert, Williams.
SR: Poguntke/Schneider (Hannover).

Zuschauer: 298.

Zeitstrafen: 6:6 Minuten.

Disqualifikation: Sauß (22.).

Siebenmeter: 3/2 : 5/4.

zur Startseite
Karte

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen