3. Handball-Bundesliga : „Wölfe“ müssen Mazic ausschalten

Kjell Köpke ist derzeit in überragender Form.
Kjell Köpke ist derzeit in überragender Form.

Der TSV Altenholz empfängt am Sonnabend den Tabellenfünften HSV Hannover.

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16. März 2018, 06:00 Uhr

Altenholz | Schwere Heimspielaufgabe für den TSV Altenholz. Der Zweite der 3. Handball-Liga erwartet am Sonnabend (19.30 Uhr) den auf Rang fünf platzierten HSV Hannover in der Edgar-Meschkat-Halle. Die Niedersachsen haben gerade eine 74-Tore-Schlacht gegen Spitzenreiter HSV Hamburg (30:44) verloren und den „Wölfen“ schon im Hinspiel zugesetzt. Mit Schlusspfiff kassierte Altenholz damals den 29:29-Ausgleich.

„Wir müssen unbedingt eine gute Abwehr stellen“, fordert Baltic. Am liebsten wäre dem 38-Jährigen, wenn seine Mannschaft so arbeiten würde, wie in Rostock. Dort zogen die „Wölfe“ Empor vor allem durch die Beweglichkeit in der Seit- und Vorwärtsverschiebung mit einem 30:26-Erfolg den Zahn. Einer der Leitwölfe in der Defensive und für den erweiteren Gegenstoß ist aktuell Kjell Köpke. „Er ist der Chef und für viele ein Vorbild“, lobt Baltic seinen Kapitän. Dazu besticht der 30-Jährige zurzeit noch mit einer außergewöhnlich guten Trefferquote. „Bei Kjell sind 90 Prozent der Würfe Tore.“

Zu den Hauptaufgaben des TSVA gehört am Sonnabend, Milan Mazic auszuschalten. Im Hinspiel war der bullige Kreisläufer bereits siebenmal erfolgreich. Inzwischen stehen 119 Treffer und Rang sieben in der Torjägerliste im Protokoll. Zweite Waffe der Gäste ist Rückraumspieler Philip Müller mit 87 Treffern.
Dazu wählen die Hannoveraner oft das taktische Mittel des siebten Feldspielers. Gegen Spitzenreiter Hamburg wurde in der vergangenen Woche der Rückwechsel ein paar mal verpatzt. Mit sicheren Ballstafetten will sich dies auch Altenholz zu Nutze machen. Unsicher ist der Einsatz von Michael Nicolaisen, der krankheitsbedingt im Training fehlte. Jannick Boldt kuriert seine Mandelentzündung aus. Der mit Zweifachspielrecht beim THW Kiel ausgestattete Lucas Firnhaber wird den TSVA-Dress tragen.

Derweil sickerte durch, dass sich acht Mannschaften aus den vier 3. Ligen um den Aufstieg in die 2. Bundesliga beworben haben. Vier Teams können hoch. Nach jetzigem Stand steigen der HSV Hamburg (Nord), TuS Ferndorf (West) und TV Großwallstadt (Ost) direkt auf. Weil aus der Oststaffel kein zweiter Club gemeldet hat, würden der TSV Altenholz als Nordzweiter, TSV Bayer Dormagen (2. West) und der TuS Fürstenfeldbruck, Fünfter im Süden, eine Relegation spielen. Allerdings können in der sportlichen engen Südstaffel noch Verschiebungen in der Tabelle ergeben. Lediglich die HBW Balingen-Weilstetten II (2.) und den Rhein-Neckar Löwen II (4.) können nicht im Aufstiegsrennen mitmischen. Termine für die drei Spiele sind die drei Wochenenden am 12./13. Mai, 19. bis 21. Mai (Pfingsten) sowie am 26./27. Mai.

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