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3. Handball-Liga : „Wölfe“ marschieren weiter in Richtung Meisterschaft

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Im ersten Spiel nach der Entscheidung nicht in de 2. Liga aufzusteigen kommen gegen Bernburg nur 150 Zuschauer in die Halle.

Altenholz | Der TSV Altenholz setzt seinen Siegeszug in der 3. Handball-Liga Nord der Männer fort. Mit 38:33 (21:14) gewannen die „Wölfe“ gegen den Tabellenachten SV Anhalt Bernburg. „Wir konnten es uns sogar leisten, viel durchzuwechseln“, freut sich der Altenholzer Trainer Mannhard Bech, dass sich alle seine eingesetzten Feldspieler in die Torschützenliste eintragen konnten.

Die Gäste zeigten in den ersten Minuten, dass sie nicht unbedingt nach Altenholz gekommen waren, um die Punkte beim Tabellenführer kampflos abzuliefern. Bernburg ging in Führung und hielt bis zum 4:2 (5.) den Vorsprung. Die „Wölfe“ antworteten aber prompt und gingen durch Jonas Ottsen erstmals mit 6:5 (8.) in Führung. „Wir haben den Vorsprung danach schnell ausgebaut“, berichtet Bech, dessen TSV bis auf 16:10 (21.) davonzog und mit einem 21:14 in die Pause ging.

Nach dem Wechsel kam Bernburg etwas besser ins Spiel. „Da wir durchgewechselt hatten, dauerte es etwas, ehe die Deckung sich wieder stabilisierte und im Angriff die richtige Abstimmung erfolgte“, sagt Bech. Die Bernburger konnten diese Schwächephase der Gastgeber allerdings nicht nutzen. Die Altenholzer hielten ihren Gegner weiter mit fünf, sechs Toren auf Distanz und hatten wenig Mühe, den Sieg sicher nach Hause zu bringen.

„Wir sind zwar nie angetreten, um Meister zu werden, sondern wollten die Spieler an höhere Aufgaben heranführen“, sagt Bech, der aber auch weiß, dass sein Team schwer von Platz eins zu verdrängen sein wird, wenn die Form der vergangenen Wochen beihalten wird. Auffällig war, dass gegen Bernburg nur 150 Zuschauer in die Halle kamen. Ob das nur am Gegner lag oder auch mit der Entscheidung der Vereins unter der Woche zu tun hatte, sich gegen einen Aufstieg in die 2. Liga auszusprechen, wird sich in den nächsten Heimspielen zeigen.

Am Sonnabend war der Altenholzer Angriff einmal mehr das Aushängeschild, und von den Gästen kaum zu stoppen. In der Defensive lief es nicht ganz so rund. Gabor Pulay und Steffen Cieszynski hatten zu viele Freiräume – und nutzten diese.

 

TSV Altenholz: Schröder, Kempcke – Ottsen (8), Kaminski (2), Köpke (2), Wegner (4/3), Abelmann-Brockmann (2), L. Firnhaber (3), Bergemann (4), Williams (2), Voigt (5), S. Firnhaber (4), Fängler (1), Boldt (1)
 

 

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erstellt am 13.Feb.2017 | 06:00 Uhr

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