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3. Handball-Liga : „Wölfe“ machen Sieg erst in der Schlussphase klar

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In der 3. Handball-Liga der Männer gelang dem TSV Altenholz ein klarer Sieg über die Mecklenburger Stiere. Regisseur Mathis Wegner war stärkster Altenholzer.

shz.de von
erstellt am 05.Dez.2016 | 06:00 Uhr

Altenholz | Angekündigt hatten die Mecklenburger Stiere es, sie wollten die „Wölfe“ auf die Hörner nehmen und dem Spitzenreiter der 3. Handball-Liga Nord der Männer einen heißen Kampf liefern. Doch dieses Vorhaben glückte nur bedingt. Der TSV Altenholz konnte den Hörnern ausweichen, die Partie letztlich mit 35:29 (19:16) für sich entscheiden und die Tabellenführung verteidigen.

„Es war aber eine schwere Geburt. Die Mecklenburger Stiere waren zwar nicht so spielstark wie vor einer Woche der VfL Fredenbeck, doch die Stiere verstanden zu kämpfen“, sagt „Wölfe“-Trainer Mannhard Bech, der krankheitsbedingt auf Tommy Fängler verzichten musste. Einige andere Altenholzer hatten schwere Beine und brachten, wie etwa Jonas Ottsen, nicht ihre gewohnten Leistungen.

Die Hausherren starteten gut und legten nach vier Minuten ein 4:1 vor. Dieser frühe Vorsprung war nach vier torlosen Minuten beim 4:4 aber wieder aufgebraucht. Innerhalb von 120 Sekunden konnten die Altenholzer aber aus dem knappen 9:8 wieder eine Vier-Tore-Führung beim 12:8 (18.) heraus werfen. In der Folge verteidigten die Bech-Schützlinge ihren Vorsprung. „Nach dem 17:12 in der 27. Minute wäre eine höhere Halbzeitführung durchaus möglich gewesen“, ärgert sich der Altenholzer Coach ein wenig, dass die Gäste nach dem 19:14 (59.) zur Pause bis auf 16:19 herankamen.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste beim 20:20 (36.) zum Ausgleich. „Wir haben schon in der ersten Hälfte nicht konzentriert genug in der Abwehr gespielt“, konnte Bech im zweiten Durchgang nicht unbedingt eine Besserung feststellen. „Wie schon andere Mannschaften zuvor spielte auch die Mecklenburger Stiere ihre Angriffe sehr lange aus und schlossen oftmals erst erfolgreich ab, bevor das Zeitspiel abgepfiffen worden wäre“, berichtet Bech. Dies habe seine Mannschaft ein wenig verunsichert, meint der Altenholzer Coach.

Erst nach 40 Minuten lief es im Spiel der Altenholzer wieder besser. Tom Landgraf war für Malte Schröder ins Tor gekommen und konnte mit einigen Paraden glänzen und dem Team Rückhalt geben. Von 23:22 (40.) zog der TSV Altenholz, der in Mathis Wegner seinen stärksten Spieler hatte, auf 26:22 (44.) davon. Noch einmal verkürzte der Gast auf 25:27, doch danach brachten die Altenholzer ihre Führung souverän über die Zeit.

TSV Altenholz: Schröder, Landgraf – Ottsen (2), Kaminski, Köpke (3), Wegner (8/2), Abelmann-Brockmann (2), L. Firnhaber (1), Bergemann (5), Starke, Williams (2), Voigt (5/1), S. Firnhaber (7).

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