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3. Handball-Liga : „Wölfe“ jubeln bei der Heimpremiere

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In der 3. Handball-Liga der Männer lobt Trainer Martin Nirsberger beim 30:22-Erfolg des TSV Altenholz gegen den SV Anhalt Bernburg die starke Abwehrleistung.

shz.de von
erstellt am 07.Sep.2015 | 06:00 Uhr

Altenholz | Nicht nur mit dem deutlichen 30:22 (15:9) über den SV Anhalt Bernburg, sondern mit der Leistung insgesamt, die sein Team auf Rang eins in der 3. Handball Liga Nord der Männer katapultierte, war „Wölfe“-Trainer Martin Nirsberger zufrieden. Die Altenholzer waren gut auf den gefährlichen Gast, der übrigens in Ausweichtrikots der Altenholzer auflief, eingestellt. „Wir haben die gefährlichen Gegenstöße der Bernburger unterbinden können“, lobt Nirsberger besonders das Rückzugsverhalten seiner Spieler, das sonst nicht unbedingt zu ihren Stärken zählt.

Vor rund 350 Zuschauern erwischten die „Wölfe“ den besseren Start und lagen nach neun Minuten mit 6:1 vorne. „Wir waren auf die offensive Deckung der Gäste vorbereitet, brauchten dann aber eine gewisse Zeit, als diese die Deckungsformation wechselten“, erklärt Nirsberger den Grund, warum sein Team die Gäste herankommen lassen musste. Diese schafften beim 7:8 (20.) und 8:9 (24.) den Anschluss, mussten dann aber die Altenholzer vor dem Wechsel wieder über 12:8 (26.) auf 15:9 davon ziehen lassen.

Einmal mehr zeigte Stefan Hampel im Tor der Altenholzer, dass auf ihn Verlass ist. Er war zusammen mit Abwehrorganisator Kjell Köpke der Garant für den Altenholzer Sieg. Köpke überzeugte zudem als torgefährlicher Kreisläufer. Im Angriff führte Mathis Wegner geschickt Regie und brachte seine Mannschaft noch vor dem Halbzeitpfiff auf die Siegerstraße zurück.

Im zweiten Durchgang bestimmte der TSV Altenholz das Geschehen souverän. „Wir haben in der Abwehr sehr konzentriert gespielt und Bernburg immer wieder zu Fehlern gezwungen“, freut sich Nirsberger darüber, wie seine Mannschaft den Spielfluss der Gäste unterband. Dadurch ergaben sich für die „Wölfe“ immer Gegenstoß-Möglichkeiten, die konzentriert genutzt wurden. Beim 23:13 (42.) war die Führung der Gastgeber auf zehn Tore angewachsen. Martin Nirsberger konnte es sich bei der sicheren Führung leisten, in der zweiten Halbzeit durchzuwechseln und allen Spielern Möglichkeiten einzuräumen, ohne dass der Spielfluss verloren ging.

Altenholz: Plaue, Hampel – Lipp (2), Ottsen (1), Drecke, Reinert, Köpke (5), Wegner (6/5), Boldt (3/2), Firnhaber (3), Voigt, Starke (5), Abelmann-Brockmann (5), Williams.
Bernburg: Gawlick, Folchert – Cieszeynski (2), Pulay (4), Taiki (1), Lampe (1), Hoffmann (2), Ackermann (6), Schneider (2), Buschmann (3), Stiebler, Pajung (1), Alter.
SR: Bohmbach/Meyer (Rastede). – Z.: 350. – Zeitstrafen: 4:10 Minuten.

Siebenmeter: 8/7 : 0/0.

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