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3. Handball-Liga Nord : „Wölfe“ glänzen mit Tempohandball

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In der 3. Handball-Liga der Männer blickt Meister TSV Altenholz auf eine erfolgreiche Saison zurück. Der TSV knackte als einzige Mannschaft die 1000-Tore-Marke. Mirko Baltic löst Trainer Mannhard Bech ab.

shz.de von
erstellt am 22.Jun.2017 | 05:52 Uhr

Altenholz | Es war das Markenzeichen der „Wölfe“ in der 3. Handball-Liga der Männer. Mit dem schnellen Umschaltspiel, das Trainer Mannhard Bech mit dem TSV Altenholz nahezu perfektionierte, lehrte das Team aus dem Kieler Vorort vielen Gegnern das Fürchten.

Die Edgar-Meschkat-Halle war für die Gastteams eine uneinnehmbare Festung. Alle 15 Heimspiele entschieden die „Wölfe“ für sich. Meist hatten die Gegner schon in der ersten Halbzeit das Nachsehen. Prunkstück der Gastgeber war die Abwehr um Sebastian Firnhaber, dem im Laufe der Saison immer stärker auftrumpfenden Tommy Fängler sowie den starken Torleuten Fynn Schröder und Tom Landgraf. Unterstützt wurden sie von Mathis Wegner und Kjell Köpke.

Das Konzept von Bech, den Ballführer zu attackieren und so zu Fehlern zu zwingen, ging auf. War der Ball erkämpft, ging es pfeilschnell nach vorne. Dabei machte der TSV nicht nur über die erste und zweite Welle Druck. Was die Wölfe auszeichnete, war das schnelle Umstellen aus der ersten und zweiten Welle heraus auf ein gebundenes Spiel. Noch ehe die Gäste sich formieren konnten oder ihre Abwehrspezialisten eingewechselt hatten, zappelte der Ball schon im gegnerischen Netz. Dieser Tempohandball begeisterte die Zuschauer. Am Saisonende waren die „Wölfe“ das einzige der 64 Drittliga-Teams, das mit 1031 Toren die 1000-Tore-Grenze durchbrach.

Auswärts holten die „Wölfe“ elf Siege bei nur vier Niederlagen. Sportlich hatten sich die „Wölfe“ als Meister für die 2. Bundesliga qualifiziert, mussten aber aus wirtschaftlichen Gründen auf den Aufstieg verzichten. „Natürlich waren wir stolz auf unsere sportliche Leistung und wären gerne aufgestiegen. Wir mussten aber einsehen, dass die wirtschaftliche Lage nicht gegeben war“, lobt Mannhard Bech sein Team auch deshalb, weil es trotz des frühzeitig feststehenden Verzichts auf den Aufstieg weiter unverdrossen kämpfte und die Meisterschaft sicherte.

Zur neuen Saison wird es einige Veränderungen geben. Für Trainer Mannhard Bech tritt sein bisheriger Co-Trainer Mirko Baltic an die Stelle des Cheftrainers. Ihm wird mit Christian Sprenger, der beim THW seine Laufbahn beendete, ein gestandener Bundesligaspieler an die Seite gestellt. Sebastian Firnhaber wechselt zu den THW-Profis. Aber auch für weitere „Wölfe“ wie Thies Bergemann, Lucas Firnhaber, Tom Landgraf und Ferris Klotz steht die Tür beim THW weit offen. Das „Wolfsrudel“ verlassen werden Timon Kaminski (HG Hamburg-Barmbek) und Max Lipp. Patrick Starke, durch viele Verletzungen gehandicapt, wird Videowart.

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