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3. Handball-Liga : „Wölfe“ gehen in Springe leer aus

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Altenholzer 31:36-Niederlage in Springe trotz 18:14-Pausenführung. Auch die elf Wegner-Tore reichen nicht.

Altenholz | So richtig weiß man im Lager des TSV Altenholz nach dem 2. Spieltag der 3. Handball-Liga Nord der Männer nicht, wo man derzeit steht. Während im Heimspiel gegen die Mecklenburger Stiere Schwerin nach dem deutlichen 24:12 zur Halbzeit zumindest noch ein 36:32-Erfolg heraussprang, reichte die 18:14-Halbzeitführung bei den Handballfreunden Springe diesmal nicht aus. Die „Wölfe“ unterlagen am Ende mit 31:36.

„Für uns ist es derzeit ein Lernprozess. Wir dürfen nicht annehmen, die Partie sei bei einer Halbzeitführung, sei sie auch noch so deutlich, schon entschieden“, ärgert sich der Altenholzer Trainer Mirko Baltic darüber, dass sein Team nach erfolgreicher ersten Hälfte, in der man den Gastgeber im Griff hatte und auch deutlich besser spielte, die Partie nach der Pause leichtfertig aus der Hand gab.

„Nicht nur die jungen Spieler waren sich zu sicher, auch die erfahrenen Akteure spielten weiter zu ungeduldig“, bemängelte der „Wölfe“-Coach. Springes Trainer-Fuchs Oleg Kuleschow hatte erkannt, dass seine Spieler dem Tempospiel der Altenholzer nicht gewachsen waren und hatte Geduld gefordert. Der Gastgeber setzte es nach der Pause um. Durch vier Tore von Tim Otto glich Springe zum 18:18 aus.

„Der Ausgleich rief auch das Springer Publikum plötzlich wieder auf den Plan, das fortan seine Heimmannschaft noch lautstärker anfeuerte“, berichtet der Altenholzer Coach, dessen Team nun noch weiter unter Druck geriet. Als sich dann Springes Torhüter Marius Aleksejew auch noch erheblich steigern konnte und den Altenholzern mehr und mehr den Schneid abkaufte, schlug das Pendel immer mehr zu Gunsten der Gastgeber um, die beim 21:20 (40.) erstmals in der zweiten Hälfte wieder die Führung übernehmen konnten.

Die Hausherren steigerten sich, unterstützt durch das Publikum, immer weiter ins Spiel hinein. Erneut war es Tim Otto, der das 25:22 (43.) erzielte. Auch als Springe innerhalb von drei Minuten zweimal beim Stand von 27:24 mit einem Siebenmeter scheiterte, behielt der Gastgeber das Heft des Handelns weiter in der Hand und baute die Führung durch Hendrik Pollex und Spielmacher Patrick Krok vorentscheidend auf 29:24 aus. Auch die elf Tore von TSV-Spielmacher Mathis Wegner konnten die 31:36-Niederlage letztlich nicht mehr abwenden. Dafür hatte er einfach zu wenig Unterstützung durch seine Mitspieler.

TSV Altenholz: Schröder, Landgraf – Fängler (2), Ottsen (3), Köpke (2), Wegner (11/2), Boldt (6/4), Voigt (1), Nicolaisen (2), Abelmann-Brockmann, Firnhaber (2), Bergemann, Diringer (1), Möller (1)

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