3. Handball-Liga : „Wölfe“ fallen nicht auf Finte herein

Alexander Williams will eine Woche vor dem Topspiel gegen den HSV Hamburg erst einmal gegen Hannover-Burgwedel bestehen.
Foto:
1 von 2
Alexander Williams will eine Woche vor dem Topspiel gegen den HSV Hamburg erst einmal gegen Hannover-Burgwedel bestehen.

In der 3. Handball-Liga Nord der Männer erwartet der TSV Altenholz Hannover-Burgwedel. Es gibt ein Wiedersehen mit Ex-TSVA-Torwart Jörg-Uwe Lütt.

shz.de von
02. Februar 2018, 05:50 Uhr

Altenholz | Das Top-Duell mit Spitzenreiter HSV Hamburg hat der Tabellenzweite TSV Altenholz bereits vor Augen. Zunächst jedoch haben die „Wölfe“ den Vorletzten der 3. Liga, Handball Hannover-Burgwedel, vor der Brust. Gespielt wird am Sonnabend, ab 19.30 Uhr, in der Edgar-Meschkat-Halle.

Angesichts des 30:20-Hinspielerfolges mögen viele Anhänger einen lockeren Aufgalopp vor der Partie gegen die Hamburger am Freitag, 9. Februar, erwarten. Aber TSVA-Trainer Mirko Baltic schaut ziemlich ernst drein. „Hannover hat eine Menge Erfahrung mit vielen schlauen Leuten“, sagt der Coach. Dazu zählt er Trainerfuchs Jürgen Bätjer. Offenbar will der 42-Jährige die Gelb-Schwarzen auf eine falsche Fährte führen. Bätjer erneuert die Ankündigung und möchte der zweiten Garnitur der Niedersachsen mehr Spielzeiten einzuräumen. „Das hat er vor dem Hamburg-Spiel auch gesagt“, weiß Baltic. „Nachher stand die erste Sieben fast immer auf dem Feld.“ Hannover verlor in der vergangenen Woche 29:35.

Zu den Leistungsträgern der Gäste zählen die bundesligaerfahrenen Florian Freitag (78 Tore) und Artjom Antonevich (75), die beide zuvor bei GWD Minden spielten. Respekt hat Baltic außerdem vor Steffen Dunekacke und Maurice Herbold. „Das sind alles Mega-Typen“, sagt Baltic voller Resepekt.

Ein Wiedersehen gibt es für die Altenholzer mit Hannovers Torwarttrainer Jörg-Uwe Lütt, der vor seiner großen Karriere Anfang der 80er Jahre für Altenholz zwischen den Pfosten stand. Erst 2014, im Alter von 50 Jahren, beendete ,Lütti‘ seine Laufbahn.

Trotzdem ist den Gastgebern nicht bange. „Wir brauchen vielleicht am Anfang etwas Geduld, wollen aber voll auf das Tempo drücken“, sagt Baltic. Dabei kann er wahrscheinlich wieder auf Tommy Fängler zurückgreifen, der zuletzt krankheitsbedingt pausieren musste. Michael Nicolaisen hat seinen Magen-Darm-Virus ebenfalls aus den Kleidern geworfen. Die Vorsichtsmaßnahme bei Alexander Williams nach leichten Knieproblemen ein MRT anzusetzen, legte eine kleine Reizung beim zentralen Rückraumspieler offen.

In bärenstarker Form – auch im Training – zeigten sich Jonas Ottsen und Ole Diringer. Die gerissene Strecksehne bei Mathis Wegners Wurfhand ist inzwischen operativ versorgt. Ein Einsatz ist in dieser Saison aber erst Mitte bis Ende April wieder zu erwarten.

zur Startseite
Karte

Kommentare

Leserkommentare anzeigen