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3. Handball-Liga : „Wölfe“ erwarten im Landesderby die SG Flensburg-Handewitt II

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der Altenholzer Trainer Mannhard Bech fordert von seinen Schützlingen im Saisonendspurt zwei Heimsiege. Heute ist die Bundesligareserve aus Flemsburg zu Gast.

shz.de von
erstellt am 08.Apr.2016 | 06:00 Uhr

Altenholz | Nach der Niederlage in Oranienburg ist die Lage für den TSV Altenholz im Abstiegskampf der 3. Handball-Liga der Männer ohnehin schon prekär. Doch damit nicht genug. Ole Diringer verletzte sich am Montag im Training und fällt ebenfalls aus. Für „Wölfe“-Coach Mannhard Bech ist das vor dem heutigen Landesderby gegen den Tabellenfünften SG Flensburg-Handewitt II (Anwurf: 20 Uhr) alles andere als eine ideale Situation. „Wir dürfen uns aber nicht hinter unseren Verletzten verstecken. Es ist ein Derby. Da muss man erwarten, dass auch nur sechs Spieler sich zerreißen, um das Heimspiel für sich zu entscheiden“.

Für Bech ist eines klar: „Es ist das vorletzte Heimspiel. Wenn wir die Klasse halten wollen, müssen wir unsere Heimspiele gewinnen“, hat der Coach seiner Mannschaft deutlich gemacht, dass auch der Tabellenfünfte, gegen den man im Hinspiel mit 27:31 verloren hat, durchaus schlagbar ist. Die Flensburger verloren am vergangenen Wochenende gegen den VfL Potsdam mit 33:35.

Im Hinspiel zeigten die „Wölfe“ besonders in der ersten Halbzeit eine ganz schwache Vorstellung. Mannhard Bech, damals noch nicht Coach, sah eine sehr verunsicherte Mannschaft. „So etwas möchte ich in eigener Halle nicht noch einmal sehen.“ Dieser Wunsch, so hofft „Mücke“ Bech, werde aber nur dann in Erfüllung gehen, wenn seine Spieler über sich hinauswachsen und kämpferisch alles geben. Angesichts der personellen Lage dürfte es zwar schwer, aber nicht unmöglich werden.

Für Stefan Hampel, der eigentlich in dieser Woche operiert werden sollte, zeichnet sich ab, dass die Saison auf jeden Fall vorbei ist. Mathis Wegner wird – wie auch Ole Diringer – ebenfalls gegen Flensburg II nicht mit von der Partie sein können. Die Einsätze von Thies Volquardsen und Yannik Boldt sind nach wie vor äußerst fraglich. Dafür kann Bech aber wieder auf Rückraumspieler Patrick Starke zurückgreifen, der zumindest versuchen wird, der Mannschaft zu helfen.

„Wir haben zwar einen sehr großen Kader, doch bei der Vielzahl an Ausfällen nicht nur im Spiel, sondern auch im Training, ist es schwierig, ein gewisses Niveau zu zeigen. Individuell haben die Spieler die Klasse, doch sie müssen auch als Mannschaft funktionieren“, fordert Bech. Bei immer wieder wechselnden Besetzungen im Training ist dies allerdings alles andere als einfach. Im Abstiegskampf muss jeder noch einmal alles geben, damit die Klasse gehalten werden kann.

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