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3. Handball-Liga : „Wölfe“ erwarten den Spitzenreiter

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In der 3. Handball-Liga der Männer ist am Sonntag der Dessau-Rosslauer HV ab 16.30 Uhr zu Gast in der Altenholzer Edgar-Meschkat-Halle.

Altenholz | Mit dem Dessau-Rosslauer HV ist am Sonntag, ab 16.30 Uhr, der Tabellenführer der 3. Handball-Liga der Männer zu Gast beim TSV Altenholz. Beide Teams verbindet einiges. Am vergangenen Wochenende unterlagen beide Teams beim TSV Burgdorf II. Die „Wölfe“ musste sich freitags 20:27 geschlagen geben, den Tabellenführer erwischte mit 20:22. Doch beide Teams trennt auch eine ganze Menge. Die „Breavers“ haben als Spitzenreiter den Aufstieg fest im Visier. Die „Wölfe“ wollen nach einer durch viele Verletzungen stark beeinträchtigten Saison endlich den Klassenerhalt sichern.

Im Hinspiel gab es für die Altenholzer mit dem 25:34 eine deutliche Niederlage. „Auf einem Sonntagnachmittag, nach einer Anfahrt von acht Stunden, ist es schwer, in Gang zu kommen“, hofft „Wölfe“-Trainer Mannhard Bech, dass die Gäste diesmal mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben werden. „Zumindest liegt der Druck bei den Gästen.“ Ein Erfolg wäre nach Aussage des Altenholzer Trainers zwar wünschenswert, eingeplant ist er aber verständlicherweise nicht. Immerhin kommt mit dem Spitzenreiter auch die Mannschaft mit der bislang besten Defensive nach Altenholz. Als einziges Team aller Mannschaften der 3. Liga Nord hat Dessau-Rosslau das 600. Gegentor noch nicht kassiert. Diese Defensive gilt es zu knacken. Dafür werden die „Wölfe“ den Ball laufen lassen müssen, damit die ansonsten sehr robuste Deckung der Gäste in Bewegung gerät. Beim TSV Altenholz ist dafür eine erhebliche Steigerung im Angriff gegenüber den beiden Spielen in Hannover erforderlich. „Wir wissen bislang noch nicht richtig, woran es in Hannover gelegen hat“, sagt Bech. Im Training zeige die Mannschaft schon wieder ein ganz anderes Gesicht.

Der TSV Altenholz wird in den kommenden Wochen auf Patrick Starke verzichten müssen, dessen Verletzung sich als Knorpelschaden im Ellenbogen herausgestellt hat. Auch Mathis Wegner konnte nicht trainieren. Ob er dabei sein kann, ist derzeit fraglich. „Wir mussten in der Saison schon öfter mal mit dieser Situation leben“, glaubt der „Wölfe“-Coach, die Ausfälle kompensieren zu können.

Der TSV Altenholz muss sich in eigener Halle auf seine früheren Stärken in der Abwehr besinnen, um mit Tempo von hinten heraus zu kommen. Doch Dessau-Rosslau orientiert sich sehr schnell zurück und ist nur schwer zu überlaufen. Im Positionsspiel haben die Gäste mit Tomas Pavlicek, die Nummer sechs in der Torjägerliste mit 132 Toren, sowie mit Robert Lux und Radek Sliwka drei sehr starke Rückraumschützen, die frühzeitig gestört werden müssen, denn sie sind nicht nur torgefährlich, sie setzen auch ihre Nebenleute gekonnt in Szene. Für die Altenholzer Deckung bedeutet der Sonntag deshalb Schwerstarbeit. Bei einem Sieg hätten sich die Altenholzer aber auch im Abstiegskampf richtig „Luft“ verschafft.

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erstellt am 18.Mär.2016 | 06:00 Uhr

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