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3. Handball-Liga : „Wölfe“ deklassieren Topteam

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In der 3. Handball-Liga der Männer feierte der TSV Altenholz einen 35:26-Heimerfolg gegen die TS Großburgwedel. Der sehr stabile Abwehr-Mittelblock erntete dabei ein Extra-Lob des Trainers.

Altenholz | „So stelle ich mir unser Spiel vor. Hinten ein geschlossener Deckungsverband. Von dort heraus Tempospiel nach vorne mit der ersten, zweiten und dritten Welle“, sagt der neue Altenholzer Trainer Mannhard Bech. Für ihn kam der deutliche 35:26 (17:7)-Erfolg seiner „Wölfe“ gegen den bisherigen Tabellendritten der 3. Handball-Liga Nord der Männer, TS Großburgwedel, nicht unerwartet. „Wir haben in der vergangenen Woche sehr gut trainiert. Ich lerne die Mannschaft immer besser kennen“, ist der Coach rundherum zufrieden.

Für die Altenholzer begann die Partie schon gleich vielversprechend. Dem 3:1 ließen die „Wölfe“ – vor den 300 Zuschauern in der Edgar-Meschkat-Halle – ein 8:3 folgen. „Unsere Deckung hat super gestanden“, lobt Bech besonders dem Abwehrmittelblock mit Sebastian Firnhaber, Kjell Köpke, Malte Voigt und Max Lipp. An ihm bissen sich die Gäste, die mit Spielmacher Sören Kress und Chris Meiser auf zwei wichtige Rückraum-Akteure verzichten mussten, die Zähne aus. „Wir sind aus dieser sicheren Deckung heraus immer wieder zu einfachen Toren über die erste und zweite Welle gekommen“, freut sich Bech, dass seine Schützlinge die Führung kontinuierlich über 13:6 auf 17:7 zur Pause ausbauten.

Dieser Vorsprung gab den „Wölfen“ Selbstvertrauen. „Jetzt haben sich meine Spieler auch Würfe genommen, die sie sich zuvor sicherlich nicht genommen hätten. Und, anders als in den Spielen zuvor, waren diese dann auch im Tor“, kehrte, so berichtet der Altenholzer Trainer, mit jeden Treffer ein weiteres Stückchen Selbstvertrauen zurück.

Während viele Mannschaften dazu neigen, nach einer deutlichen Dominanz zur Pause, den Start in die zweite Halbzeit zu verschlafen, war der TSV hellwach. „Wir haben gleich nach dem Wechsel dort weitergemacht, wo wir vor der Pause aufgehört haben“, ist Bech zufrieden. Die Spieler waren hochkonzentriert und bauten die Führung sogar auf zwölf Tore aus. Erst mit zunehmender Spieldauer leisteten sich auch die Hausherren einige Fehler. „Ich haben die Chance genutzt und durchgewechselt oder Spieler mit neuen Aufgaben betraut“, erklärt Bech, weshalb das Spiel dann ein wenig ins Stocken geriet. Der Sieg war aber zu keinem Zeitpunkt in Gefahr. „Wenn nicht bei so einer klaren Führung, wann soll man sonst unter Wettkampfbedingungen etwas probieren“, so der Coach.

TSV Altenholz: Plaue, Hampel – Lipp (7), Ottsen (1), Köpke (3), Firnhaber (8), Voigt (5/3), Volquardsen (2), Abelmann-Brockmann (3), Reinert (1), Williams (2), Drecke, Diringer (1), Ferreira (2).
SR: Heinkel/Hochsprung (Hamburg). - Z.: 300.

Zeitstrafen: 8:2 Min. – Siebenmeter: 3/3 : 6/4.

 

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