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3. Handball-Liga : „Wölfe“ beweisen Nervenstärke

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Dem TSV Altenholz gelingt ein 24:22 (14:11)-Heimsieg im letzten Spiel des Jahres gegen die SG Flensburg-Handewitt II.

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erstellt am 19.Dez.2016 | 06:00 Uhr

Altenholz | Die Handballer des TSV Altenholz haben sich mit einem 24:22 (14:11)-Heimsieg gegen die SG Flensburg-Handewitt II in die Winterpause der 3. Liga Nord verabschiedet, in die sie als Tabellenzweiter hinter Spitzenreiter HSG Nord HU gehen. „Wir haben dieses taktisch geführte Derby am Ende glücklich gewonnen“, gesteht der Altenholzer Trainer Mannhard Bech, dass die Gäste seinem Team alles abverlangt haben. Beide Mannschaften zeigten großes taktisches und spielerisches Vermögen. Letztlich fiel die Entscheidung in den letzten anderthalb Minuten, als es den „Wölfen“ gelang, sich beim 23:20 erneut einen Drei-Tore-Vorsprung zu erkämpfen.

„In den ersten Minuten ging es eng zu. So konnte sich bis zur 19. Minute keine Mannschaft absetzen“, berichtet Bech. Nach dem 8:8 gelangen den Gastgebern dann drei Treffer in Folge von Lucas Firnhaber, Malte Voigt und Mathis Wegner. Die Gäste zogen aber nach. Nachdem Wegner beim 12:10 einen Siebenmeter vergab, brachte Morten Dibbert die SG Flensburg-Handewitt II wieder auf 11:12 (29.) heran. „Letztlich konnten wir noch in den letzten 15 Sekunden durch Thies Bergemann und Mathis Wegner eine glückliche 14:11-Halbzeitführung herausspielen“, sagt der Altenholzer Trainer, der darin aber noch keine Vorentscheidung sah.

So war es auch, denn die zweite Halbzeit blieb spannend. „Die Partie hätte mehrmals in Richtung der Flensburger kippen können“, erklärt der Altenholzer Coach. Morten Dibbert glich für die Gäste zum 15:15 (41.) aus, doch die SG konnte ihren Lauf nicht nutzen, um die Führung zu übernehmen. „Flensburg nahm nach einer Zeitstrafe gegen Dibbert den Torwart heraus und brachte dafür einen Feldspieler“, berichtet Bech. „Wir sind das Risiko eingegangen und haben dennoch Flensburgs Spielmacher Per Oke Kohnagel in Manndeckung genommen.“ Nachdem Kohnagel für die Gäste zum 20:20 ausgeglichen hatte, kassierten diese gegen Marlon Alexander Runow erneut eine Zeitstrafe. Thies Bergemann, zusammen mit Mathis Wegner wirkungsvollster Torschütze der Altenholzer, brachte sein Team gemeinsam mit Jonas Ottsen dann vorentscheidend mit 23:20 (59.) in Führung. Zwar gelang es den Gästen, durch Norman Louwers auf 21:23 zu verkürzen, doch als Sebastian Firnhaber 25 Sekunden vor dem Ende zum 24:21 traf, war die Partie für die Gäste gelaufen. Ihnen gehörte in Person von Janos Steidtmann aber die letzte Aktion, mit dem Tor zum 22:24-Endstand eine Sekunde vor der Schlusssirene.

TSV Altenholz: Schröder, Landgraf – Fängler (1), Ottsen (2), Kaminski (2), Köpke (2), Wegner (5/1), Abelmann-Brockmann (1), L. Firnhaber (1), Bergemann (5), Starke, Williams, Voigt (2), S. Firnhaber (3).

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