3. Handball-Liga : Wiedersehen mit alten Bekannten

Der TSV Altenholz baut in Hamburg auf die Tore von Jonas Ottsen (am Ball).
Der TSV Altenholz baut in Hamburg auf die Tore von Jonas Ottsen (am Ball).

In der 3. Handball-Liga Nord der Männer gastiert der TSV Altenholz beim Tabellenschlusslicht HG Hamburg-Barmbek.

shz.de von
27. Januar 2018, 06:00 Uhr

Der amtierende Meister muss zum Aufsteiger. Von der Papierform eine Aufgabe so leicht wie ein Schmetterling. Allerdings haben die „Wölfe“ vom TSV Altenholz, ein Schwergewicht der 3. Handball-Liga, heute, ab 18 Uhr in der Sporthalle Wandsbek (Rüterstraße 75), Respekt vor Schlusslicht HG Hamburg-Barmbek.

„Ich warne alle, die sagen, das wird ja einfach“, sagt TSVA-Trainer Mirko Baltic. Nach dem starken Spiel gegen die HF Springe (33:28), bei dem die Schwarz-Gelben das Titelrennen endgültig zu einem Zweikampf mit Spitzenreiter HSV Hamburg machten, liegen ein paar Personalsorgen auf dem Tisch. Während Rechtsaußen Thies Bergemann den ersten Teil der Trainingswoche aus beruflichen Gründen verpasste, ist Abwehrstratege Tommy Fänger noch immer nicht genesen. Dazu meldete sich Ferris Klotz mit einer Erkältung ab. Eigentlich sollte der 19-Jährige nach seiner Knieoperation jetzt Woche für Woche näher an größere Aufgaben herangeführt werden. Nun ein weiterer Rückschlag. Zum Glück ist Rechtsaußen Jannick Boldt wieder genesen. „Es wird ein heißer Tanz“, sagt Baltic. Allerdings zieht die HG für diese Partie wieder um. Von der kleinen Halle am Langenfort (dort gab es zuletzt 3:1 Punkte) geht es in die größere Halle in Wandsbek. Das Spiel gegen den HSV besuchten dort 1600 Zuschauer.

Außerdem hat die Partie ein Wiedersehenscharakter. Timon Kaminski, der im vergangenen Jahr Meister mit den „Wölfen“ wurde, empfängt den TSVA im eigenen Wohnzimmer. Des weiteren sind mit Dennis Tretow, Rune Hanisch und dem Barmbeker Kapitän Christoph Wischnewski drei Akteure dabei, die einst von Baltic beim VfL Schwartau in der Jugend ausgebildet wurden. „Aber während des Spiels ruht die Freundschaft“, verspricht der Altenholzer Coach.

Baltic will sein Team genauso leidenschaftlich und aggressiv sehen wie gegen Springe. „Wenn wir uns hängen lassen, kann es so eng werden wie gegen Schwerin. Das kann keiner wollen“, sagte der Coach. Ein Extralob für seine Trainingsleistung bekam Ole Diringer, der keinem Zweikampf aus dem Weg ging und auch den Nasenstüber von Weltmeister Sebastian Preiß (Springe) am vergangenen Sonnabend wie ein Mann wegsteckte. Dazu ist Jonas Ottsen in ganz starker Form. Mit von der Partie ist auch wieder Alexander Williams, der die ersten Spielminuten seines Comebacks unbeschadet überstand.


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