Handball : Wertvolle Testspiele für die HG OKT

Josefine Lüthje (re.) von der HG OKT kann von Vejles Stine Lehmann nicht gestoppt werden.
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Josefine Lüthje (re.) von der HG OKT kann von Vejles Stine Lehmann nicht gestoppt werden.

Die Handballerinnen der HG OKT haben sich bei einem Kurzturnier in Dänemark auf die Rückrunde der 3. Liga Nord vorbereitet – und das erfolgreich.

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09. Januar 2018, 06:00 Uhr

Owschlag | Die Ergebnisse waren für Trainer Sebastian Schräbler zweitrangig. Das Handball-Vorbereitungsturnier im dänischen Kruså mit drei hochklassigen Gegnern, nutzte die HG OKT, um sich auf die am kommenden Sonnabend im Heimspiel gegen den TSV Wattenbek startende Rückserie der 3. Liga Nord einzustimmen. „Wir haben keine Experimente gemacht, sondern unser Spielsystem weiter gefestigt“, sagt der Coach, der dennoch auch mit den Ergebnissen zufrieden sein konnte.

Gegen den dänischen Vertreter Vejle HK (2. Liga) gab es einen 21:18-Erfolg. Auch gegen die TSG Wismar aus Mecklenburg-Vorpommern, die in der Oberliga Ostsee Spree spielt, setzte sich die HG OKT mit 20:15 durch. Einzig die Begegnung gegen Ligakonkurrent HSG Jörl- DE Viöl ging mit 20:25 verloren. Gespielt wurde jede Partie über zweimal 20 Minuten.

„Wir waren bis auf die verletzte Jill Sievert und Annika Fimmen komplett“, berichtet der Coach. Alle Spielerinnen bekamen ihre Einsatzzeit, denn Schräbler wollte vor allem sehen, „wer mit wem am besten zusammenpasst.“ Dazu konnte er wichtige Erkenntnisse sammeln. Schräbler: „Wir wollen versuchen, unsere 60 Minuten in den Spielen der Rückserie zu optimieren. Daher war es auch wichtig, dass wir auf gute Gegner getroffen sind.“

Dabei fing der Start in die Vorbereitung auf die Rückrunde für die HG-Spielerinnen aber nicht erst in Dänemark, oder beim ersten Training am Donnerstag vor einer Woche an. „Alle haben über die kurze Pause Hausaufgaben mitbekommen, die sie über die Feiertage auch erledigt haben“, so Schräbler. Die Fitness stimmt also, und auch an der Bereitschaft mangelt es der HG nicht. Schräbler war fast etwas überrascht, als er zur ersten Einheit nahezu den kompletten Kader in der Halle begrüßen durfte. „Das ist super für mich als Trainer, wenn die Mannschaft so mitzieht. Sie sind sehr eifrig, fast schon übereifrig“, so Schräbler, der aber auch direkt vor einem Abfall der Einsatzbereitschaft warnt: „Das können wir uns nicht leisten.“

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