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Golf : Verregneter Saisonabschluss

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Altenhofer Golfer können bei den Einzel-Landesmeisterschaften im GC Lohersand nicht um den Titel mitspielen. Moritz Ackerhans (Foto, beim Abschlag auf Bahn 6) wird als bester GCA-Spieler Zehnter.

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erstellt am 23.Aug.2017 | 06:00 Uhr

Altenhof | Sie haben die Ambitionen bei den Landesmeisterschaften auf dem Treppchen zu stehen – am besten sogar ganz oben. Doch in diesem Jahr mussten die Golfer des GC Altenhof anderen den Vortritt lassen. Auf heimischem Platz in Sorgbrück waren die Spielerinnen und Spieler des GC Lohersand das Maß der Dinge und stellten nach drei – größtenteils sehr verregneten Runden über jeweils 18 Löcher – die beiden Titelträger. Bei den Herren verteidigte Daniel Petersen seinen Vorjahrestitel und bei den Damen spielte die Siegerin Anna Bejeuhr im allerdings sehr kleinen Teilnehmerfeld von nur sechs Startern in einer Liga für sich.

Bester Altenhofer war nach Runden von 72 und 77 Schlägen am Sonnabend Moritz Ackerhans. Sein Rückstand war vor der Schlussrunde am Sonntag mit acht Schlägen auf Platz eins bereits enorm. Mit 79 Schlägen in der dritten Runde rutschte Ackerhans sogar noch auf Platz 10 ab. „Moritz hat eine hervorragende Saison gespielt. Es kann einfach nicht in jedem Turnier laufen“, sagt GCA-Herrentrainer Yannick Oelke. Aber auch bei den meisten anderen Altenhofern lief es auf dem eher kurzen Platz des GC Lohersand nicht wirklich gut. „Wir waren vom Abschlag eben nicht genau genug. Dann wird es auf diesem Platz schwierig. Außerdem haben manche vielleicht die falsche Taktik gewählt und etwas zu aggressiv gespielt“, nennt Oelke Gründe für das mäßige Abschneiden. Jedoch konnten mit Ingmar Haars, der vor seiner Altenhofer Zeit Mitglied in Lohersand war und den Platz daher gut kennt, und Julius Heydorn zwei weitere Spieler zumindest in den Top-12 landen. „Ingmar hat mit seiner Schlussrunde nochmal positiv überrascht. Es freut mich für ihn, dass er nach einem Formtief in der Vergangenheit in dieser Saison wieder richtig gutes Golf spielt“, lobt Oelke. Auch andere Altenhofer hatten durchaus das Potenzial weiter vorne zu landen, aber sie leisteten sich zu viele Fehler. So spielte Max Ernst trotz zwei Eagles in seiner ersten Turnierrunde nur eine 77 (+6).

Aber auch andere Spieler haderten mit dem Platz in Lohersand, der sich für die Wetterverhältnisse in einem sehr guten Zustand präsentierte. „Wir wollten die Grüns am Schlusstag gerne noch schneller machen, aber wegen der Feuchtigkeit war es leider nicht möglich, die Grüns zwei mal zu mähen“, erklärt Lohersands 2. Vorsitzender Stephan Dörsam. An den Grüns lag es aber nicht, dass Philipp Geil (Gut Waldshagen) seinem Schläger nach einem verzogenen Abschlag auf Bahn 13, eine Flugeinlage in die charakteristischen und gefürchteten Heidekraut-Felder verpasste. „Unser Platz ist nicht so lang, aber er hat andere Tücken“, schmunzelt Dörsam, der sich über den gesamten Auftritt seiner jungen Golfer-Riege sehr freute. Lob für den erfolgreichen Nachbarn gab es auch aus Altenhof. „Daniel Petersen hat die gesamte Saison sehr tolles Golf gespielt. Die ganze Mannschaft ist absolut verdient in die Regionalliga aufgestiegen“, sagt Oelke, der mit seinen Schützlingen in der kommenden Saison dann gegen jene Aufsteiger in der Regionalliga Nord spielen wird.

Bei den Damen war mit Svenja Versümer nur eine Altenhoferin im sechsköpfigen Feld dabei. Sie lag nach den beiden Runden am Sonnabend auf Platz drei und hätte die neue Vizemeisterin Esther Lympius (GC Großensee) noch überholen können, sagte aber die dritte Runde aus privaten Gründen ab.

Organisatorisch überzeugte der GC Lohersand als Ausrichter der GVSH-Landesmeisterschaften. Der Platz bekam viel Lob, einzig die Tatsache, dass trotz des nassen Bodens nicht mit Besserlegen gespielt wurde, verwunderte einige Spieler. „Unsere Bahnen vertragen viel Wasser. In anderen Clubs wäre der Platz sicherlich gesperrt worden“, erklärt Dörsam. Insofern hatte der Verband mit der Ausrichterwahl ein glückliches Händchen.

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