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3. Handball-Liga : Verletzungspech schlägt wieder zu

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In der 3. Handball-Liga Nord der Männer musste sich der TSV Altenholz beim Dessau-Rosslauer HV deutlich geschlagen geben.

„Es ist schon traurig, dass zwei, drei starke Phasen nicht ausreichen, so ein Spiel für sich zu entscheiden“, ist der Altenholzer Trainer Martin Nirsberger nach der doch recht deutlichen 25:34 (11:18)-Niederlage seiner Mannschaft in der 3. Handball-Liga der Männer beim Dessau-Rosslauer HV geknickt. Dabei war sein Team recht gut gestartet, hatte in der Deckung zumindest in der Anfangsphase gut mitgehalten.

Bis zum 6:6 (16.) schien die Rechnung der „Wölfe“ aufzugehen. Doch eine Vielzahl von Zeitstrafen brachte die Gäste aus dem Rhythmus. Zudem kehrte das Verletzungspech zurück und erwischte mit Christian Drecke und Patrick Starke wieder zwei Linkshänder. Nach ihrem Ausfall musste Altenholz wieder ohne Linkshänder im rechten Rückraum auskommen, was natürlich ein großes Handicap war. Zudem fiel auch noch Jonas Ottsen verletzt aus.

Der Gastgeber nutzte die Chance, setzte sich von 6:6 innerhalb von fünf Minuten auf 12:6 (21.) ab. „Wir haben in der Folgezeit teilweise mit drei gegen sechs auf der Platte gestanden“, erklärt Nirsberger, wie es zum hohen 11:18-Pausenrückstand kam.

Gleich nach dem Wechsel legte der Gastgeber das 21:11 (34.) nach. „Wir haben uns aber nicht aufgegeben und weiter gegen die Niederlage gestemmt“, sagt der TSV-Trainer. Bis auf fünf Tore kamen die Gäste auch noch einmal heran. Letztlich machte sich dann aber in der Schlussphase der Begegnung der Ausfall der drei Rückraum-Akteure bemerkbar. Den „Wölfen“ fehlte am Ende neben der Kraft einfach auch die Qualität, um den Gastgeber wirklich noch einmal in Bedrängnis zu bringen.


TSV Altenholz: Plaue, Schröder – Lipp (2), Ottsen, Köpke (6), Firnhaber (2), Voigt (1), Wegner (7/1), Jannik Boldt (3), Starke, Drecke, Volquardsen, Abelmann-Brockmann (4), Jan Boldt.
SR: Jäger/Thomas. – Z.: 1021.

Zeitstrafen: 12:18 Minuten.

Rote Karte: Abelmann-Brockmann (59.). – Siebenmeter: 4/3 : 3/1.


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