Fussball-Landesliga : Urlaubszeit würfelt GSC-Team mal wieder durcheinander

Tim-Marten Wick (li.) kehrt gegen Schleswig in die Gettorfer Startaufstellung zurück und will am liebsten drei Punkte bejubeln. Hier klatscht er mit Yannick Wolf ab, rechts: Daniel Hansen.
Tim-Marten Wick (li.) kehrt gegen Schleswig in die Gettorfer Startaufstellung zurück und will am liebsten drei Punkte bejubeln. Hier klatscht er mit Yannick Wolf ab, rechts: Daniel Hansen.

Trainer Christian Schössler muss sein Team im Heimspiel gegen Schleswig 06 auf mehreren Positionen umbauen.

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17. August 2018, 17:30 Uhr

Urlaubszeit bedeutet für viele Menschen Glück und Zufriedenheit. Bei Christian Schössler sieht das ein wenig anders aus. In seiner Mannschaft geben sich die Urlauber seit Jahren zum Saisonanfang die Klinke in die Hand. Vor dem heutigen Landesliga-Heimspiel gegen Schleswig 06 (15 Uhr) hat sich der Kader der Gettorfer erneut verändert. „Wir werden tatsächlich noch ein wenig basteln müssen an der Aufstellung. Es wird sich wohl erst kurzfristig alles endgültig entscheiden“, sagt der GSC-Coach.

Sicher ist, dass Tim-Marten Wick als Stabilisator ins Team zurückkehrt. Und auch Stürmer Torben Dahsel wird wieder in der Startaufstellung stehen, nachdem er vor einer Woche gegen Jevenstedt aus taktischen Gründen erst einmal draußen blieb. Da Erik Empen in den Urlaub gefahren ist und sein Bruder Lars auch erst heute zurückgekehrt ist, wird in der Defensive umgebaut werden müssen. Zumal auch Yannik Herzig mit einer Zerrung ausfällt und Stammtorhüter Robin Biss beruflich fehlt.

Es wird also einige Umstellungen geben, doch Schössler weiß, dass es beim Gegner aus Schleswig nicht viel anders aussieht. Trainer Sascha Möller musste kurz vor dem Saisonstart gehen und auch einige Leistungsträger haben den Verein verlassen. Vor dem Spiel gegen den FC Reher/Puls übernahm Torben Schulz das Amt und startete direkt mit einem Sieg. „Sie sind total schwer einzuschätzen. Ich bin mir sicher, dass es eine unangenehme Aufgabe wird“, sagt Schössler, und denkt dabei vor allem an den zweikampfstarken Kamil Mackowiak.

Die Hausherren haben trotz der Wechsel in der Startaufstellung genug Qualität, um die „06er“ zu besiegen – was auch in der Vorsaison zweimal gelang. Wichtig ist, dass der GSC mögliche Rückschläge besser verarbeitet, als zuletzt die Gegentore gegen Jevenstedt. „So etwas müssen wir souveräner wegstecken“, so Schössler.

EZ-Tipp: 3:1.

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