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3. Handball-Liga : Unerwartet wenig Gegenwehr

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die HG OHT hat überraschend leichtes Spiel beim 26:21-Erfolg beim MTV 1860 Altlandsberg. Katrin Rohwer mit acht Toren erfolgreichste Werferin.

shz.de von
erstellt am 22.Okt.2017 | 11:07 Uhr

Mit zwei Punkten im Gepäck haben die Drittliga-Handballerinnen der HG OKT nach dem 26:21 (11:8)-Erfolg beim MTV 1860 Altlandsberg die rund 400 Kilometer lange Heimreise angetreten.

Die Mannschaft von Trainer Sebastian Schräbler, bei der Anna Detlefsen nach langer Verletzung ein erfolgreiches Comeback feierte, erwischte in Brandenburg den besseren Start. Annika Fimmen brachte ihre Mannschaft mit 3:0 (7.) in Führung. Diesen konnte die Spielgemeinschaft aus Owschlag, Kropp und Tetenhusen lange halten, ehe Martyna Rupp die Gastgeberinnen zwei Minuten vor der Pause wieder bis auf 8:9 heranbrachte. Die HG OKT hatte den Warnschuss verstanden und setzte sich mit einem Fünf-Tore-Lauf, den auch die Halbzeitpause nicht unterbrechen konnte, wieder auf 14:8 (36.) ab. Angetrieben von der achtfachen Torschützin Katrin Rohwer bauten die Gäste ihren Vorsprung danach auf 20:12 (47.) aus. Dieser Acht-Tore-Vorsprung war die höchste Führung der HG OKT im gesamten Spiel. In der Schlussphase ließen es die Gäste dann etwas ruhiger angehen, ohne dass die Altlandsbergerinnen, die mit dieser Niederlage auf den vorletzten Tabellenplatz abgerutscht sind, die Begegnung noch einmal spannend werden ließen.

OKT-Trainer Sebastian Schräbler zeigte sich überrascht, wie leicht es seiner Mannschaft letzten Endes gefallen ist, den Sieg einzutüten: „Wir hatten eigentlich etwas ganz anderes erwartet, denn die Altlandsbergerinnen standen – und stehen jetzt natürlich noch mehr – mit dem Rücken zur Wand. Deshalb hatten wir in den ersten Minuten mit einem Sturmlauf des MTV gerechnet. Dieser blieb allerdings aus, wodurch es auch in der Halle die gesamte Partie über sehr leise war. Vielleicht war es für sie einfach zu viel Druck.“

Mit ein Grund, warum seine Mannschaft von Beginn an gut in die Partie hinein fand, sieht Schräbler in der immer besser funktionierenden 6:0-Deckung. „Die Mädels haben wieder einige neue Aufgaben mit an die Hand bekommen, die sie vor allem in den ersten 20 Minuten sehr gut umgesetzt haben“, lobt Schräbler. „Diesmal hatten wir eher im Angriff Probleme. Da ärgerte sich Katrin Rohwer, trotz ihrer acht Tore, dass es nicht mehr waren. Das spricht für ihren Ehrgeiz. Es ist schon beruhigend, dass man trotz einiger Probleme einen souveränen Sieg einfährt.“

HG OKT: Lobstaedt, Fasold – Ewert (1), Seidel (1/1), Rohwer (8), Fimmen (2), Peters (4), Detlefsen (3), Lüthje (3), Haudrup, Sievert (2), Jörgensen (2/2).

 

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