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Handball-Oberliga : TSV Altenholz schockt verstärkte Owschlagerinnen

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Im Landesderby setzte sich Gastgeber Altenholz gegen den Tabellenletzten HG OKT II durch und profitierte von einer konsequenten Manndeckung gegen Jill Sievert und Raphaela Steffek.

shz.de von
erstellt am 16.Nov.2015 | 06:00 Uhr

Altenholz | Einmal mehr erwies sich der Altenholzer Trainer Hauke Scharff als „schlauer Fuchs“. Er hatte damit gerechnet, dass die HG Owschlag-Kropp-Tetenhusen II im Landesderby der Handball-Oberliga der Frauen ihre Mannschaft erheblich mit Spielerinnen aus der spielfreien Drittliga-Mannschaft verstärken würde und hatte sich dafür etwas Entsprechendes einfallen lassen. Seine Rechnung sollte beim 31:27 (15:13)-Heimsieg voll aufgehen.

Obwohl personell ganz dünn besetzt, wagte es Scharff die beiden Topspielerinnen der HG OKT II, Jill Sievert und Raphaela Steffek, von Beginn an kurz zu decken. „Die HG war so konfus, dass sie nichts zu Stande brachte“, freut sich Scharff über seinen gelungenen Streich. „Carolin Hauschild und Nelly Thümer haben diese Aufgabe ganz toll gelöst“, lobt Scharff. Zudem besaßen beide auch die nötige Kraft, um dem Altenholzer Spiel die nötigen Impulse zu verleihen.

Ganz anders sah das sein Kontrahent Clemens Propf. „An diesem Tag brauchten wir keinen Gegner. Wir haben uns selbst geschlagen“, sagt der HG-Co-Trainer völlig konsterniert. „Die Statistik allein sagt alles“, berichtet Propf, der 27 Tore, 31 Fehlversuche und 16 technische Fehler mit Ballverlusten notierte. „Wir haben es einfach nicht verstanden, die freien Räume, die sich durch die Manndeckung ergeben haben, zu nutzen“, ärgert sich Propf.

Der TSV Altenholz bekam dagegen mehr und mehr Oberwasser. Die 15:13-Führung zur Halbzeitpause war hochverdient. Trainer Scharff, der seinem Team ein hohes Tempo verordnet hatte, bekam langsam Bedenken, die Mannschaft könnte gegen Ende konditionell einbrechen. Seine Mannschaft legte aber noch einmal zu und baute die Führung auf 27:21 aus, ehe in der Schlussphase doch das hohe Tempo seinen Tribut forderte und die Beine schwer wurden.

Die Altenholzerinnen behielten dennoch die Nerven und brachten die Führung geschickt über die Zeit. Für Schlusslicht HG OKT II ist dies ein schwerer Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt.

TSV Altenholz: Guttau, Albrecht – Hauschild (8), Haase (1), Thümer (3), Thiesen (2), Ohm (4), Lyke (8), Meier (5), Besteher.
HG OKT II: Sacher, Brudniok – Stachowski (7), Trceziok, Kotschmar (2), Tams, Frahm, Niese (3), Groß, Sieck-Pahl, Greinke (1), Steffek (3), Sievert (9/1), Zeiske.

 

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