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Handball : TSV Altenholz klarer Sieger im Derby gegen den THW Kiel

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In der Handball-Oberliga der Frauen triumphierte der TSV im Derby gegen den THW Kiel. Die HG OKT II enttäuschte hingegen beim Bredstedter TSV.

shz.de von
erstellt am 29.Nov.2015 | 18:08 Uhr

Altenholz | Im Nachbarschaftsderby der Handball-Oberligaderby der Frauen zwischen dem TSV Altenholz und dem THW Kiel ging es für beide Teams um viel. Der TSV durch Verletzungspech stark gebeutelt, wollte ebenso aus dem Tabellenkeller wie der THW, der nach dem Umbruch noch nicht richtig zu seinem Spiel gefunden hat. Als die HG OKT II ihre Partie beim Aufsteiger Bredstedter TSV deutlich mit 21:39 (11:21) verloren hatte, wussten Trainerin Sünje Schütt und ihr Co-Trainer Klemens Propf nicht so recht, was sie dazu sagen sollte.


TSV Altenholz – THW Kiel     25:19 (13:9)

„Derbys haben ihre eigenen Gesetze. Deshalb haben wir von Beginn an versucht, die Initiative in die Hand zu nehmen“, freut sich der Altenholzer Trainer Hauke Scharff darüber, dass seine Mannschaft am Ende deutlich die Oberhand behielt. „Es war ein solider Sieg ohne große Schwierigkeiten. Nach unserer schnellen Führung mit vier Toren hätte ich mir gewünscht, unsere Tore wären mehr verteilt gewesen“, hatte Scharff ein wenig zu bemängeln. Doch Nelly Thümer und Marieke Most waren zu gut drauf und trafen letztlich, wie sie wollten. Die Abwehr stand sicher, und mit Marion Albrecht im Gehäuse dahinter ließen die Altenholzerinnen nichts anbrennen.

Mitte der zweiten Halbzeit konnte der TSV Altenholz die Führung auf acht Tore ausbauen. Als Scharff daraufhin durchwechselte, konnte der THW die Chance nutzen, um die Niederlage ein wenig freundlicher zu gestalten.

TSV Altenholz: Guttau, Albrecht – Haase (1), Thiesen, Ohm, Most (10/4), Thümer (7), Lyke, Meier, Seidel (1), Besteher (3), Hauschild (3).

Bredstedter TSV – HG OKT II      39:21 (21:11)

„Wir haben alles das vermissen lassen, was wir uns für diese Spiel vorgenommen hatten“, kritisiert Klemens Propf in erster Linie die Deckung. Die beiden HG-Keeperinnen, die eine solide Leistung zeigten, wurden regelrecht im Stich gelassen.

Dadurch, dass hinten kaum etwas angefasst wurde, kam es auch nicht zu Gegenstößen. Aber auch vom geordneten Spielaufbau war, so sagt Propf, wenig zu sehen. 1:1-Aktionen wurden kaum gestartet, und auch das Rückzugsverhalten nach Fehlern oder Fehlwürfen war kaum zu sehen. Die Gastgeberinnen zogen ihren Nutzen daraus und setzten sich bis zur Pause auf 21:11 ab.

Bei der HG OKT II hofften Trainerin Schütt und Co-Trainer Propf auf den Umschwung nach der Pause, doch der blieb aus. Kurzfristig blitzte bei einigen Spielerinnen etwas auf, was Potenzial vermuten ließ, doch das war schnell wieder vorbei und die HG OKT II verfiel in das Verhaltensmuster aus der ersten Halbzeit.

HG OKT II: Sacher, Katzberg – Stachowski, Hermann (1), Trceziok (3), Kotschmar (4), Tams, Groß, Krück (6/2), Sieck-Pahl (1), Greinke (6).

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