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Segeln : Titel-Hattrick für SCE-Segelcrew im 420er

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Knapp 300 Jugendliche segeln vor Strande um die Landesmeister-Titel. Erfolgreich waren auch die Teilnehmer des SC Eckernförde.

shz.de von
erstellt am 01.Sep.2015 | 06:00 Uhr

Strande | Wind um Stärke zwei, zunächst aus Südwest, am Folgetag dann aus Ost. Es waren zwar nicht die besten Bedingungen, um allen Seglern gerecht zu werden, bildeten jedoch gute Voraussetzungen, um bei den offenen Landes-Jugendmeisterschaften auf den Regattabahnen vor Schilksee auch die weniger schweren Crews zum Zuge kommen zu lassen. Knapp 300 Jugendliche tummelten sich in sechs Bootsklassen auf dem Wasser, um Landesjüngsten- und Landesmeister in der jeweiligen Klasse zu ermitteln. Gut beteiligt war dabei in diesem Jahr der Segelclub Eckernförde, der mit fünf 420er-Crews, acht Optimisten und einer 29er-Mannschaft am Start war.

Deutlich stärker als in der Vergangenheit war dabei die 420er-Klasse vertreten, die bei den Jugendseglern wieder an Bedeutung zu gewinnen scheint. So waren in diesem Jahr auch zahlreiche Teilnehmer dabei, die nicht aus dem schleswig-holsteinischen Raum kamen, jedoch das Revier schätzen und auf Ranglisten-Punktejagd waren. Dieser Umstand sorgte auch dafür, dass die Titelhalter der beiden vergangenen Jahre, Katja Faltin und Caroline Schell vom SCE, erneut Landesmeister wurden, ohne dabei zwingend auf den ersten Platz gesegelt zu sein. So reichte die Platzierung im ersten Viertel für den Titel aus, Vizemeister wurden Team Jannika Gottuk und Lena Toetz, ebenfalls vom SCE. „Eigentlich war es unser Wind“, bestätigt Faltin nach den ersten beiden Wettfahrten, räumt aber ein, dass manche Winddreher im Wettfahrtverlauf falsch eingeschätzt wurden. Zufrieden zeigte sich SCE-Trainer Roman Weber mit den Ergebnissen seiner weiteren Schützlinge. So schafften es Lea Marleen Lüthje und Nike Hadler zwar nicht in die obere Wertungshälfte, aber dafür, dass beide ihre erste Saison und ihre dritte Regatta segeln, ist das Ergebnis zufriedenstellend. „Beiden fehlt halt noch die Erfahrung, Verbesserungskritik nehmen sie aber an und setzen diese zügig um“, so Coach Weber.

Bester SCE-Segler in der Opti A-Klasse war Ansgar Hermeler, der mit seinem achten Platz nicht zufrieden war und gerade noch die erste Hälfte bei den Teilnehmern verbuchen konnte. Besser im Platzierungsverhältnis zur Teilnehmerzahl konnte sich da Jari Brückner positionieren, die es immerhin in das erste Drittel der Opti-B-Wertung schaffte.

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