zur Navigation springen

Segeln : Thomas Müller gelingt vorzeitiger Sieg

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Verfolger Walther Furthmann leistet sich auf der letzten Wettfahrt einen Patzer

shz.de von
erstellt am 31.Mai.2017 | 06:00 Uhr

Eckernförde | Viel Sonnenschein mit zunächst schwachem Wind, der aber zum Nachmittag hin aufbriste, bot das Regatta-Wochenende der 49. Eck-Days beim Segelclub Eckernförde sowohl für Leichtwindprofis, als auch den schwergewichtigeren Mannschaften entsprechende Segelbedingungen, die den Ausgang auch nach der vierten Wettfahrt offen ließ. Auch wenn zum Meldeschluss gerade einmal 16 Yachten auf der Liste standen, erfüllte sich die Hoffnung auf 20 Teilnehmer bei SCE-Wettfahrtorganisator Fritz Schaarschmidt bis zum eigentlichen Regatta-Wochenende. Aus Dänemark sowie Konstanz am Bodensee oder Berlin rekrutierten sich die Teilnehmer, die das Revier auf der Eckernförder Bucht kennen und schätzen gelernt haben und seit Jahren regelmäßig mit auf der Meldeliste stehen.

Fanden vor dem eigentlichen Regatta-Event mit Unterstützung des SCE zunächst eine Reihe von Trainingsregatten statt, ließen die Segler die Wertungsläufe am ersten Regattatag zunächst langsam angehen. Schwacher Wind aus Süd, brachte das Zeitkalkül der Teilnehmer außer Takt, so dass die Serie mit zwei Fehlstarts begann. Auch in der dritten Wettfahrt gab es aufgrund eines allgemeinen Frühstarts einen Startabbruch mit der Folge, dass der Wind um fast 90 Grad nach Osten drehte und eine komplette Verlegung der Regattabahn seewärts jenseits der Schießbahntonne 2a erforderlich machte.

Mit dem ersten Start um 11 Uhr, und einem Zieldurchgang der letzten Wettfahrt kurz vor 17 Uhr war es ein langer Eröffnungstag auf dem Wasser, der mit unterschiedlichen Bedingungen eine Herausforderung für die Teilnehmer war. „Die haben alle gut und fair gesegelt“, stellt Schiedsrichter Eckhard Ruh, der die Wettfahrten auf dem Wasser nah begleitete, fest.

Spannend wurde es am Folgetag, nachdem sich Thomas Müller (Kieler Yachtclub) und Walther Furthmann (Yachtclub Strande) als die Favoriten herauskristallisierten, für die es um den ersten Platz ging. Nachdem jedoch Furthmann mit einem elften sowie zwei ersten Plätzen am Vortag vorgelegt hatte und Müller mit einem ersten und zwei zweiten Plätzen dagegen hielt, durfte Ersterer sich keine Fehler mehr erlauben. Dem konnte Müller, der mit Caroline Werner auch Olympiaerfahrung (2016; Nagra 17) mit an Bord hatte, gelassen entgegensehen, zumal sich Furthmann in der letzten Wettfahrt durch einen Fehler in Bedrängnis brachte und anschließend zusätzlich noch die Bahnmarke berührte. Am Ende reichte es dem Strander in der letzten Wettfahrt noch für einen 12. Platz. Damit stand allerdings Müller bereits als Sieger fest, der daraufhin die letzte Wettfahrt auch vorzeitig beendete. „Das war alles regelkonform und in Ordnung, aber leider mit Pech für mich“, bestätigt Furthmann mit einem Zähneknirschen.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen