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Maritimer Fünfkampf : Strafe kostet Gellert die Titelverteidigung

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Beim CISM Open European Cup in Eckernförde hat Giacomo Gellert durch ein Missgeschick im letzten Wettbewerb Gold verloren und Silber gewonnen.

Eckernförde | Der CISM Open European Cup und die integrierten 33. nordischen Militärmeisterschaften der Maritimen Fünfkämpfer im Ostseebad sind gestern zu Ende gegangen. Am letzten Wettkampftag konnte der inzwischen in Kiel lebende Eckernförder Lokalmatador Giacomo Gellert seinen Erfolg aus dem Vorjahr nicht verteidigen. Durch ein Missgeschick im abschließenden Wettbewerb, dem Amphibischen Geländelauf, kassierte er 25 Strafsekunden oder umgerechnet 50 Punkte Abzug, die ihm am Ende zum Sieg fehlten. Damit musste er sich mit dem zweiten Platz zufrieden geben. Neuer CISM Open European Champion ist der Pole Mateusz Kierzkowski, der in der Endabrechnung mit 32 Punkten (oder 16 Sekunden) Vorsprung vor Gellert und dem Brasilianer Max Leal Dos Santos gewann. Dafür holte sich Gellert aber den Sieg bei den Nordischen Meisterschaften, genauso wie das Deutsche Team, dass sich ansonsten mit Rang drei hinter Brasilien und Polen begnügen musste. Eine weibliche Starterin hatten die Deutschen in diesem Jahr zum zweiten Mal in Folge nicht am Start.

„Es war ein harter Wettkampf für uns, da wir in diesem Jahr viele Ausfälle durch Infekte und andere Sachen, wie das Studium von Giacomo hatten“, sagt Bundestrainer Matthias Wesemann, der ein Sonderlob an Philipp Kühn verteilte: „Er nimmt die Sachen, die ich ihm mitgebe, sehr gut an. Er gibt im Training immer alles. An ihm werden wir in Zukunft noch eine Menge Freude haben, wenn er es in Zukunft weiter so konsequent durchzieht.“ Entwicklungshilfe gab Wesemann auch den erstmals mitmachenden Chinesen: „Die sind ein schlafender Riese und vermutlich in Zunft nur schwer zu schlagen. Sie bringen dem Trainer einen immensen Respekt entgegen – und den Erfolg sieht man schon jetzt.“ Durch die Integration der Chinesen hoffen die Maritimen Fünfkämpfer in Zukunft auch auf den asiatischen Raum. „Vielleicht finden ja auch andere Nationen Gefallen am Maritimen Fünfkampf“, hofft Wesemann.

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erstellt am 21.Jul.2017 | 06:00 Uhr

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