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Handball-Oberliga : Starke Nina Lyke führt TSV Altenholz zum Sieg

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In der Handball-Oberliga der Frauen hat der TSV Altenholz einen gelungenen Saisonauftakt beim ATSV Stockelsdorf feiern können, während die HG OKT II beim FC St. Pauli leer ausging.

Altenholz | Die ersten beiden Punkte der Handball-Oberliga der Frauen konnte der TSV Altenholz im ersten Auswärtsspiel in Stockelsdorf für sich verbuchen. Selbiges wollten auch die Damen der HG OKT II beim FC St. Pauli schaffen, sie mussten sich jedoch mit einer Niederlage abfinden.

ATSV Stockelsdorf – Altenholz 22:26 (11:11)

Der TSV Altenholz feierte einen überzeugenden Sieg und ordnete sich direkt in der Spitzengruppe ein. „Auch wenn wir noch viele Chancen ausgelassen haben, so war der Erfolg letztlich verdient“, ist Altenholz’ Trainer Henning Berger zufrieden. Besonders in der ersten Halbzeit war es ein überaus kampfbetontes Spiel. „Es wurde von den Abwehrreihen dominiert“, sagt Berger, der sich ein wenig darüber ärgern musste, dass seine Schützlinge vor der Pause zu oft an der starken Stockelsdorfer Torfrau Britta Reimann scheiterten. Dennoch konnten die Altenholzerinnen sich auf 5:2 (14.) absetzen und die Führung auf 9:5 (21.) ausbauen. Stockelsdorf ließ sich dadurch aber nicht beirren, kämpfte sich heran und glich kurz vor der Pause zum 11:11 aus.

Auch nach dem Wechsel nahm der TSV Altenholz das Heft wieder in die Hand. „Überragend war dabei Nina Lyke. Sie führte nicht nur gekonnt Regie, setzte ihre Nebenleute in Szene, sondern trat selbst auch als Torschützin in Erscheinung“, lobt Berger insbesondere die 13-fache Torschützin. Aber auch andere zeigten neben der Spielmacherin eine gute Partie. Berger: „Stark war auch Torfrau Jessica Johanna Krass, die viele Chancen der Gastgeberinnen zunichte machte, und Henriette Seidel.“ Neuzugang Seidel gefiel besonders deshalb, weil die junge Spielerin auf der ungewohnten Linksaußenposition in ihrem ersten Oberligaspiel sehr viel Wirbel machte und auch torgefährlich wurde. Lyke war es auch, die die Altenholzerinnen wieder mit 16:13 (39.) auf den Siegespfad zurückführte. Fortan hielten die Gäste den Vorsprung konstant und steuerten souverän dem verdienten Erfolg entgegen.

TSV Altenholz: Krass, Dibbern – Ohm (4), Jander, von Klein (3), Kelm, Lyke (13/5), Potthoff, Thielmann (2), Seidel (2), Heil, Besteher (2), Schleemann.


FC St. Pauli – HG OKT II   23:21 (11:9)

Für die HG OKT II war beim FC St. Pauli mehr drin. Die Schützlinge vom neuen Trainer Reiner Kobs unterlagen am Ende mit zwei Toren. „Mit dem kämpferischen Einsatz der Abwehrarbeit war ich zufrieden. Im Angriff lief noch nicht alles rund“, zieht Kobs sein Fazit.

„Unsere Deckung stand in der ersten Halbzeit gut. Im Angriff haben wir nicht konzentriert genug gespielt und auch nicht sicher genug abgeschlossen“, berichtet Kobs, dass sein Team immer wieder Kontertore einstecken musste. Die Gastgeber führten bis zur Halbzeit knapp, konnten sich aber nie absetzen. Im zweiten Spielabschnitt kam der Gastgeber besser in Fahrt. Beim 16:11 (39.) war die Führung für die Hamburgerinnen auf fünf Tore angewachsen. Doch die HG gab sich nicht geschlagen und kämpfte unverdrossen weiter. Katharina Niese verkürzte nach 56 Minuten auf 20:22, und kurz vor dem Ende gelang Kristin Dins sogar das 21:22 (60.). „Wir hatten in dieser Drangphase durchaus die Chance, auszugleichen, doch es wollte nicht klappen“, so Kobs. Stattdessen kassierte seine Mannschaft unmittelbar vor dem Abpfiff noch das 21:23.

HG OKT II: Schubbe, Burmeister – Delfs (4), Köhnholdt (2), Otte (1), Staack, Niese (6/3), Wolff, Dins (5), Fiering (3), Schütt.

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