Handball-Kreisoberliga : Spitzenreiter EMTV hofft auf viele Zuschauer

Eckernförder empfangen Sonnabend in der Wulfsteerthalle den Tabellenvorletzten HSG Schleswig, gegen die sich der EMTV zuletzt immer schwer tat.

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16. März 2018, 06:00 Uhr

Eckernförde | Für den Tabellenführer der Handball-Kreisoberliga Nord+Nordsee, Eckernförder MTV, heißt es am kommenden Sonnabend: Vorsicht ist geboten, wenn es ab 17 Uhr in der Wulfsteerthalle der Tabellenvorletzte HSG Schleswig zu Gast ist. Das ist keineswegs Zweck-Pessimismus, denn gegen Eckernförde haben die Schleswiger immer gut ausgesehen und wurden zuletzt mit Mühe 32:28 besiegt. In diesem Hinspiel konnte man erst in den letzten vier Minuten sicher sein, dass zwei Punkte für dem EMTV herausspringen.

„Die abstiegsbedrohten Schleswiger waren für uns immer schwer zu spielen und sind auch diesmal wieder mit Vorsicht zu beachten“, denkt EMTV-Trainer Heiner Petersen nicht zuletzt an die zahlreichen Gegentreffer, die man vom Aufsteiger der Saison 2016/17 eingeschenkt bekam. Im Vorjahr hieß es 35:29 und 33:31.

Um dem Abwärtstrend des Handballsports im Raum Schleswig entgegenzuwirken, hat man Ende 2014 die HSG aus den Vereinen Schleswig 06, TSV Friedrichsberg-Busdorf und dem TSV Hüsby gegründet. Mit dem Erfolg, das die HSG bereits nach der Saison 2015/16 in die Kreisoberliga aufstieg. Inzwischen aber befindet sich die HSG fünf Punkte hinter einem Nicht-Abstiegsplatz und wird alles daran setzen, den Abstand zu verringern.

Am Sonnabend erhofft sich der EMTV einen weiteren Zuwachs an Zuschauern, die die Mannschaft noch mehr unterstützen, als es bislang schon der Fall war. Der EMTV-Coach kann personell annähernd aus dem Vollen schöpfen, lediglich Abwehrrecke Hein Köhler (Dienst) wird fehlen.

Ein Sieg wäre auch tabellarisch sehr wichtig, da auch die Verfolger auf Teams aus der unteren Hälfte des Tableaus treffen und – wahrscheinlich – punkten werden.

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