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Segeln : Spinnaker-Traumstart am Sonntag

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Im vorerst letzten Welcome Race von Kiel nach Eckernförde mit 60 Teilnehmern war Trimaran „Trifeldt“ nach 3:48 Stunden als Erstes im Ziel. Am Sonntag verschob sich das Bild dann noch einmal.

shz.de von
erstellt am 20.Jun.2016 | 06:00 Uhr

Eckernförde | Für die Zuschauer war es ein Bilderbuchstart am vergangenen Sonnabend. Die 60 Teilnehmer, zuvor starteten mit bisher höchster Teilnehmerzahl elf Trimarane, machten sich beim Welcome Race – bis auf wenige Ausnahmen unter Spinnaker – auf die Strecke nach Eckernförde machten. Kommentiert von Segelreporter-Legende Christoph Schumann, erfuhren die Schaulustigen auf der Mole und angrenzendem Bereich viele Details zu den Yachten und Skippern.

Waren eine Stunde zuvor noch die Teilnehmer der Internationalen Deutschen Meisterschaft der Seesegler auf ihren rund 200 Seemeilen langen Kurs durch die Kieler Bucht und dem angrenzenden Dänemark gestartet, erwartete die Segler auf dem Weg nach Eckernförde zunächst ein moderater Kurs aus der Kieler Innenförde hinaus, um später beim vorherrschenden Westwind über dem Stollergrund und einem langen Kreuzkurs in die Eckernförder Bucht ordentlich nass zu werden. Unter den Teilnehmern war auch der Präsident des deutschen Seglerverbands Andreas Lochbrunner. Auch der Vorsitzende des Deutschen Seesegel-Ausschusses Wolfgang Schäfer, der zum Ende der Kieler Woche seinen 70. Geburtstag feiert, war mit seiner „Struntje V“ mit von der Partie. Er segelt bereits seit 40 Jahren Seeregatten und feiert immer wieder Erfolge in der Farr-40-Klasse, zuletzt den 3. Platz bei der WM in Australien.

Zwar nicht in Rekordzeit, aber für die Verhältnisse rasant, absolvierten die elf teilnehmenden Trimarane die rund 26 Seemeilen (etwa 48 km), die von Karsten Hochfeldt mit seinem Trimaran „Trifeldt“ nach 3:48 Stunden mit Zieldurchgang durchlaufen wurde. Die Siege in den ORC-Klassen gingen an Sven Wackernhagen (Kiel) mit der „Desna“ (ORC I), Heiko Päsler (Cuxhaven) mit der „Static Electric“ (ORC II) und Rainer Möller (Kiel) mit der „Geronimo“ (ORC III+IV). Erfolgreichster der drei teilnehmenden SCE-Yachten war Klaus Reichenberger, der mit Crew auf seiner „Donna Klara“ den dritten Platz belegte.

Einen Traumstart gab es dann am Sonntagmorgen beim Rückrennen nach Kiel, wo die Teilnehmer unter Spinnaker ihr Bestes gaben, um sich von den Gegnern freizusegeln. Dies ließen sich auch zahlreiche Bootsbesitzer nicht entgehen, die mit ihren Yachten oder Booten am Rand der Startlinie das Geschehen aus nächster Nähe mit verfolgten. Gab es vor dem Start noch Gerangel um die besten Startpositionen, verlief die Startfolge im Anschluss reibungslos, die zunächst mit den Mehrrümpfern begann und mit den drei nachfolgenden Startgruppen ORC Club I, ORC Club II und ORC III/IV fortgesetzt wurde.

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