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Sophie Schumacher mit starker Vorstellung in England

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

shz.de von
erstellt am 10.Mär.2016 | 06:00 Uhr

Karatekämpferin Sophie Schumacher (Fuji Yama Eckernförde) war mit Bruder Bennet und Vater Karsten in London. Dort machte das Trio aber keineswegs Urlaub, sondern das England Wado-Kai Wado Kata-Tournament in Crowthorne, einer Kleinstadt westlich der britischen Hauptstadt, stand auf dem Programm. Nach einer Sightseeing-Tour und Fish and Chips übernachteten die Eckernförder Karateka in Sandhurst, wo sich auch die Royal Military Academie befindet.

Um 10 Uhr begannen die Kata-Wettkämpfe im Edgbarrow Sports Centre. Auf diesem Turnier ging es um die Darbietungen von Kata – dem Schattenkampf gegen imaginäre Gegner. Ungewöhnlich war die Gruppeneinteilung. Normalerweise gibt es eine Gruppe U18 und die Leistungsklasse Ü18. In England beginnt die Leistungsklasse bereits mit 16, in der Schumacher gemeldet war.

Im ersten Kata-Wettkampf zeigte die Eckernförderin eine starke Meister(-Dan-)kata Niseishi. Dennoch musste sie sich überraschend der Lokalmatadorin Ruby Franklin geschlagen geben. Diese schied im Halbfinale aus, so dass Sophie auch die Trostrunde verwehrt blieb. „In England legen die Kampfrichter offensichtlich andere Maßstäbe und Kriterien zugrunde als bei uns“, sagt Karsten Schumacher.

Allerdings startete Sophie Schumacher auch noch mit zwei Sportlerinnen aus Berlin, Anni Nguyen und Ally Schöllkopf (Nippon Berlin), im Kata Team 16+. Hier sicherte sich das Trio Platz drei. „Super Leistung der drei“, so Bennet Schumacher. „Sie sind vorher noch nie zusammen im Team gelaufen.“

Sportlich geht es für den Fuji-Yama am Sonnabend schon wieder weiter. Dann nehmen die Eckernförder Karatekämpfer am Schleswig-Holstein-Cup in Neumünster teil.

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