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Sieg im Spitzenspiel

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Handball Hamburg-LigaTuS Esingen schlägt Mitabsteiger HT Norderstedt mit 29:26

Der Absteiger der vergangenen Saison will seinen Abstieg aus der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein wieder vergessen machen. Im Duell dieser Saison behielten die Handballer des TuS Esingen gegen Mitabsteiger HT Norderstedt mit 29:26 (17:12) die Oberhand und führen die Tabelle mit vier Punkten aus zwei Spielen an. Das Team von Till Krügel hat das Grundgerüst des Kaders zusammengehalten und spricht zwar nicht offen vom Aufstieg, will aber in ein ernstes Wort mitreden.

„Wir sind stark genug, um oben mitzuspielen“, so Krügel bescheiden, der gerade den TV Fischbek, die SG Halstenbeker TS/Blau-Weiß 96 Schenefeld und eben die Norderstedter ebenfalls als Favoriten ausmachte. Umso interessanter schien das Duell der beiden Absteiger zu werden.

Die erste Hälfte aber gehörte voll den Gastgebern aus Tornesch. Schnell, druckvoll und sicher agierte der TuS und ließ sich auch durch eine kurze Schwächephase nach der Pause zum 20:17 (38.) nicht aus der Ruhe bringen. Spätestens beim 28:22 (55.) lehnte sich dann auch Krügel auf der Bank beruhigter zurück. Mit Timo Kreckwitz (7) und Pascal Kühn (6) hatte der TuS zudem sichere Schützen in ihren Reihen, während bei den Norderstedtern nur Yannick Jensen (10) überzeugte. „Wir müssen konzentriert bleiben“, so Krügel nach den ersten beiden erfolgreichen Partien.

Denn die Gefahr scheint nur wenige Kilometer von der Haustür entfernt zu lauern, denn auch die SH HT/BW 96 Schenefeld ist mit zwei Siegen in die Saison gestartet. Im Nachholspiel (Halle defekt) gegen den TSV Uetersen setzte sich das Team von Frank Unterspann und Matthias Karbowski mit28:25 (17:13) durch, hatte aber gegen den unbequem zu spielenden Aufsteiger mehr Mühe als erwartet. Aufhorchen ließ dann das 30:24 (13:10) beim AMTV Hamburg, der auch als einer der Favoriten in die Spielzeit gegangen ist. In beiden Partien war Neuzugang Lucas Paetzel mit insgesamt 19 Treffern der beste Schütze. Doch auch der TSV Uetersen steckte den Kopf nicht in den Sand und gewann seine zweite Partie nach anfänglichen Schwierigkeiten mit 25:23 (10:14) gegen die HG Hamburg-Barmbek II. „Der Anfang ist gemacht“, freute sich TSV-Coach Bernd Ramspott.

Die Frauen des Mooreger SV verloren nicht nur ihre Partie gegen die TH Eilbeck, sondern auch Leistungsträgerin Ann-Kathrin Beckmann mit Kreuzbandriss im Training – Saison vorbei.

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