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Handball-Kreisoberliga : Sieg beim EMTV bringt der SG Oeversee den Titel

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In der Handball-Kreisoberliga Nord+Nordsee sicherte sich die SG Oeversee mit dem Sieg beim EMTV den Meistertitel.

shz.de von
erstellt am 09.Mai.2017 | 06:00 Uhr

Eckernförde | Zu einer überraschenden Wende kam es am letzten Spieltag der Handball-Kreisoberliga Nord+Nordsee. Über Monate marschierte die SG Pahlhude/Tellingstedt an der Spitze der Meisterschaft entgegen. Sie ließ allerdings unerwartet Federn, während die SG Oeversee/Jarplund-Weding die Rückrunde verlustpunktfrei überstand und mit dem 30:19 (14:8) beim Eckernförder MTV zum Saisonabschluss die Meisterschaft feierte.

„Wir haben die Weichen zeitig auf Sieg gestellt, da wir rasch mit sechs Toren führten. Aber ehrlich, die Anspannung vor dem Spiel war ganz schön groß, zumal wir mindestens einen Punkt für den direkten Aufstieg benötigten. Dass wir nun sogar noch Meister wurden, ist einfach unfassbar“, kannte die Freude bei Oeversee-Trainer Hans Peter Petersen und seinem Team keine Grenzen, als sie von Pahlhudes 25:31-Niederlage gegen IF Stern Flensburg erfuhren.

Der SG-Coach konnte ja auch nicht ahnen, dass die Eckernförder, sehr zum Leidwesen ihres Trainers Heiner Petersen, kein starker Gegner waren und alles das vermissen ließen, was sie beim Sieg in Niebüll auszeichnete. Beim 2:2 konnte der EMTV das letzte Mal ausgleichen, danach schlossen die Gäste so gut wie jeden Angriff mit einem Treffer ab. Über 2:6 (7.) und 6:11 (20.) ging es mit einem 8:14 in die Pause. Eine verdiente Führung in einer weitgehend fairen Partie, in der die SG mit dem Spiel ohne Ball glänzte und immer wieder mit sehenswerten Seitenwechseln die Breite des Raumes nutzte. Und kam der EMTV mal zum Wurf, bekam SG-Keeper Aaron Birnbacher (19 Paraden) oftmals noch die Finger dran.

Der Sechs-Tore-Vorsprung hielt auch nach dem Wiederanpfiff, in dem Spielmacher Christian Levien nicht mehr zum Einsatz kam, da er sich nach 27 Minuten verletzte, bis zur 38. Minute an. Doch als das 11:19 (39.) fiel, war die Vorentscheidung gefallen. Vom EMTV kam angesichts der sicheren Niederlage nun auch kaum noch Gegenwehr. Eine gute Leistung kann Clemens Heldt im EMTV-Gehäuse attestiert werden, der aber über weite Strecken von seiner Abwehr allein gelassen wurde. Am Ende schließt der EMTV die Saison mit dem siebten Tabellenplatz ab.

Am kommenden Sonnabend, ab 19 Uhr, trifft der Eckernförder MTV im Kreispokal-Finale in Kropp (Geestlandhalle) auf den Landesliga-Zweiten HC Treia/Jübek.

Eckernförder MTV: C. Heldt, F. Huth – Andresson (2), Henatsch, Andreas (1), Sothmann (2), Levien (1), Glowalla (2), Riesen (4), Kroniger (1), Kraack (3), Börsing (3), Böttcher.

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