Handball-Oberliga : Seidel sei Dank

In der Stockelsdorfer Zange: Die Altenholzerin Annbritt Besteher (Mi.) wird von Laura Hirt (li.) und Justine John unfair gestoppt.
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In der Stockelsdorfer Zange: Die Altenholzerin Annbritt Besteher (Mi.) wird von Laura Hirt (li.) und Justine John unfair gestoppt.

Die HG OKT II und der TSV Altenholz feiern Heimsiege gegen St. Pauli und Stockelsdorf. Imke Seidel mit 12 Toren in Kropp erfolgreich. Hanna Seidel rettet Altenholz den Sieg.

shz.de von
22. Januar 2018, 06:00 Uhr

Altenholz | Endlich gab es für HG-Trainerin Sünje Schütt Grund zum Aufatmen. Nach längerer Durststrecke gelang ihrer HG OKT II in der Handball-Oberliga der Frauen mit dem 26:22 (15:14) über den FC St. Pauli wieder ein Sieg. Grund zur Freude hatte auch der TSV Altenholz. Wenige Sekunden vor Schluss rettete Hanna Seidel mit ihrem Treffer zum 22:21 (11:16) gegen den ATSV Stockelsdorf beide Punkte.

HG OKT II – FC St. Pauli   26:22 (15:14)

„Zwei Punkte im Kampf gegen den Abstieg. So kann es weitergehen“, ist Sünje Schütt zuversichtlich, die Abstiegszone bald hinter sich lassen zu können.

Die HG OKT II startete konzentriert. „Leider sind wir nach dem 7:3 ein wenig ins Stolpern gekommen, so dass St. Pauli sich wieder auf 8:7 herankämpfen konnte“, berichtet Schütt. 15 eigene Tore zur Pause seien zwar in Ordnung, doch 14 Gegentreffer einfach zu viel. OKT II startete besser in den zweiten Durchgang und setzte sich auf 18:14 (37.) ab. Wie schon vor der Pause, vernachlässigten die Gastgeberinnen aber erneut die Abwehrarbeit. Neun Minuten vor dem Ende war der Vorsprung der HG auf 23:22 zusammengeschrumpft. Sophie Fasold parierte dann zwei Siebenmeter und zog damit den Gästen den Zahn. „Letztlich konnten wir uns bei Imke Seidel bedanken, die einen zielsicheren Tag erwischte“, lobt Schütt ihre torgefährlichste Werferin.

HG OKT II: Burmeister, Schubbe, Fasold – Seidel (12/3), Dins (1), Staack, Fimmen (2), Niese (2), Greinke, Krück (6/3), Fiering (2), Lübker, Jörgensen (1).



TSV Altenholz – Stockelsd.    22:21 (11:16)

Die Altenholzerinnen erwischten gegen den abstiegsbedrohten ATSV mit 4:2 (9.) einen guten Start. „Als sich Helena Thielmann verletzte, gab es in unserem Spiel aber einen Bruch“, berichtet der Altenholzer Trainer Henning Berger. Die TSV-Abwehr verlor die Kontrolle über das Spiel. Die Gäste nutzten dies und gingen mit einer 16:11-Führung in die Pause.

„Wir haben uns in der Kabine noch einmal daran erinnert, wozu wir spielerisch in der Lage sind“, berichtet Berger, dessen Mannschaft sich nun gegen die drohende Niederlage stemmte und zum 19:19 (46.) gleichzog. Danach ließ der Druck der Altenholzerinnen aber wieder nach. „Zumindest unsere Deckung stand nun weiter sicher“, berichtet Berger, dessen Team vier Minuten vor dem Ende 19:21 hinten lag. Marieke Most und zehn Sekunden vor dem Abpfiff dann Hanna Seidel retteten letztlich den Sieg für die Altenholzerinnen.

TSV Altenholz: Dibbern, Krass – Horn (1), Ohm, Most (4/2), von Klein (2), Kelm, Lyke (7/2), Potthoff (1), Seidel (1), Heil (2), Besteher (4).


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