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Handball-Oberliga : Schwer lösbare Aufgaben

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In der Handball-Oberliga der Frauen gehen sowohl der TSV Altenholz als auch das Tabellenschlusslicht HG OKT am Wochenende als Außenseiter in ihre Partien.

Altenholz | Der TSV Altenholz und die HG OKT stehen in der Handball-Oberliga der Frauen vor sehr schweren Aufgaben. Während der TSV mit dem letzten Aufgebot zum AMTV Hamburg reist, ist Schlusslicht HG OKT klarer Außenseiter gegen den Tabellensechsten ATSV Stockelsdorf.

AMTV Hamburg – TSV Altenholz  Heute, 16 Uhr

„Die Vorzeichen stehen auf Sturm. Nachdem, was in den vergangenen Tagen passiert ist, sind wir beim AMTV Hamburg krasser Außenseiter“, hat sich die ohnehin schon angegriffene personelle Situation beim TSV Altenholz, nach Aussage von Trainer Hauke Scharff, noch weiter zugespitzt. Von gerade einmal acht Feldspielerinnen, die noch beim 25:19 über den THW Kiel zur Verfügung standen, sind gerade einmal sechs übrig geblieben. Katja Ohm fällt nach einem Fingerbruch mindestens zwei bis drei Wochen aus. Zudem hat Sabrina Meier aus privaten Gründen mit sofortiger Wirkung den Verein verlassen und ist auch nicht mehr mit dabei. „Wir werden gerade einmal mit sechs Feldspielerinnen zum AMTV fahren“, hofft Scharff noch, die eine oder andere A-Jugendliche mitnehmen zu können. „Ich habe auch schon überlegt, Torfrau Marion Albrecht auf der Außenposition einzusetzen“, sucht der Altenholzer Coach in seiner Not nach Auswegen. Zu den personellen Problemen kommen auch noch die üblichen anderen Schwierigkeiten in den Hamburger Halle. Das Klebemittelverbot ist eines davon. Der AMTV ist in dieser Saison zudem sehr stark.

HG OKT II – Stockelsdorf  Heute, 19 Uhr

Für HG-Trainerin Sünje Schütt, die zuletzt nach der klaren Niederlage beim Bredstedter TSV tief enttäuscht war, geht es darum, ihre Spielerinnen wieder Handballspielen zu sehen. „Ich haben im Training an den Kampfgeist und den Willen appelliert. Die Spielerinnen haben mir signalisiert, dass sie wollen“, hofft Schütt, dass zumindest etwas von dem, was man sich vorgenommen hat, auch umgesetzt werden kann. „Wir sind nach dem Trainerwechsel gut gestartet, doch danach haben wir von Spiel zu Spiel abgebaut. Die Niederlage in Bredstedt war für Schütt der Tiefpunkt. „Wir müssen einfach an uns glauben und unsere spielerischen Fähigkeiten umsetzen“, erwartet die HG-Trainerin zwar gegen Stockelsdorf keine Wunderdinge, möchte aber erleben, dass die Mädels sich auf ihre spielerischen Möglichkeiten besinnen und ein akzeptables Spiel abliefern. Auf Verstärkung durch die 3. Liga kann die HG OKT II diesmal nicht hoffen. „Bei uns sind aber alle Spielerinnen an Bord, so dass es personell keinen Engpass gibt“, sagt Schütt.

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erstellt am 04.Dez.2015 | 18:08 Uhr

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