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Handball-Oberliga : Schütt „total zufrieden“ mit der OKT II-Hinrunde

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Nach dem nervenaufreibenden Abstiegskampf in der Vorsaison spielen die Oberliga-Handballerinnen der HG OKT II in diesem Jahr deutlich erfolgreicher.

Owschlag | „Mit Platz sieben nach nicht einer ganz abgeschlossenen Hinserie, bin ich total zufrieden“, sagt HG  OKT-Trainerin Sünje Schütt. Eine so gute Platzierung in der Handball-Oberliga der Frauen hatte sie nicht erwartet. „Nach unserem Verletzungspech haben wir eine gute Hinrunde hingelegt“, sieht Schütt einen Mittelfeldplatz am Saisonende als durchaus realistisch an.

„Wir sind mit dem Vorsatz in die Saison gegangen, nicht absteigen zu wollen“, erklärt Schütt. Die HG OKT II war in der vorangegangenen Saison als Zehnter dem Abstieg gerade so entkommen. Noch einmal wollte die HG-Trainerin so eine Zittersaison nicht erleben. Doch die Voraussetzungen waren auch diesmal nicht optimal. Sünje Schütt hatte nur einen sehr kleinen Kader zur Verfügung. Als sich dann auch noch Spielerinnen verletzten, wie zum Saisonstart und nun in der Endphase vor der Weihnachtspause, wurde die Situation wieder besonders schwierig.

„Wir hatten nicht nur personelle Probleme bei den Spielen, auch im Training gab es immer wieder Schwierigkeiten, weil einfach nicht genug Spielerinnen anwesend waren“, erklärt Schütt, die so mit einer nicht eingespielten Mannschaft den Spielbetrieb aufnehmen musste. Um zumindest bei den Spielen einige Alternativen zu haben, erhielt die Mannschaft Unterstützung aus der 1. und 3. Frauenmannschaft sowie aus der A-Jugend. Damit konnten zumindest einige Spiele, wenn auch nicht unbedingt gegen die absoluten Topteams, gewonnen werden.

„Für die Rückserie haben wir uns viel vorgenommen“, sagt die HG-Trainerin. Voraussetzung sei allerdings, dass es nur noch wenige Ausfälle gibt. Außerdem soll die Zusammenarbeit mit der A-Jugend intensiviert werden. „Durch diese Zusammenarbeit haben wir dann stets genug Spielerinnen im Training zur Verfügung, um auch Spielabläufe trainieren zu können“, verspricht sich die HG-Trainerin nicht nur für den laufenden Spielbetrieb Vorteile von der Zusammenarbeit. „Langfristig wollen wir die A-Jugendlichen bei uns schon einbauen, damit sie zur neuen Saison nahtlos wechseln können.“

Nach dem siebenten Platz in der Hinserie sieht die HG-Trainerin optimistisch in die Zukunft. „Bleiben wir vom Verletzungspech verschont, glaube ich nicht, dass wir noch etwas mit dem Abstieg zu tun bekommen“, rechnet Sünje Schütt eher damit, schon vorzeitig die Klasse zu sichern und am Ende im vorderen Mittelfeld die Saison zu beenden.

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