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Schütt-Team bricht nach 15 Minuten ein

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Handball-Oberliga, Frauen: 24:34Altenholzerinnen gaben sich beim Schlusslicht keine Blöße

shz.de von
erstellt am 05.Dez.2016 | 06:00 Uhr

Altenholz | Der TSV Altenholz hat sich in der Handball-Oberliga der Frauen keine Blöße gegeben und deutlich mit 32:22 (15:11) beim Schlusslicht HT Norderstedt gewonnen. Für die HG OKT II gab es im Heimspiel gegen Todesfelde/Leezen eine Packung.

HT Norderstedt – Altenholz      22:32 (11:15)
„Es war schön anzusehen, mit welcher Freude die Mannschaft Handball gespielt hat. Man merkte meinen Spielerinnen an, dass sie die Niederlagen der vergangenen Wochen vergessen machen und die Partie unbedingt gewinnen wollten“, sagt der Altenholzer Trainer Hauke Scharff. „Wenn wir mit dieser Lust am Handball in die Rückserie gehen, habe ich ein gutes Gefühl, dass wir uns im oberen Tabellenbereich festsetzen“, blickt der Coach zuversichtlich in die Zukunft.

In Norderstedt legte der TSV Altenholz gleich von Beginn an los und führte 5:1 (9.). Danach lief beim TSV plötzlich nicht mehr viel zusammen. Norderstedt ging 6:5 (15.) in Führung. Danach fingen sich die Altenholzerinnen wieder und nahmen ein 15:11 mit in die Pause. Nach dem Wechsel kämpfte sich der Gastgeber noch einmal auf 18:19 (38.) heran. „Wir haben zulegen können, während bei Norderstedt so langsam die Kraft ausging“, berichtet Scharff, dessen Team ab der 45. Minute die Begegnung beherrschte und in Katja Ohm und Johanna ihr stärksten Spielerinnen hatte.

TSV Altenholz: Guttau, Krass – Böttcher (3), Hauschild (1), Horn (5/1), Thiesen (1), Ohm (5), Most (6/4), von Klein (4), Thümer (3), Tonn (1), Lyke (4/1), Heil (1), Besteher.

HG OKT II – SG Tod./Leez.   24:34 (10:16)
HG OKT-Trainerin Sünje Schütt war nach dem Abpfiff bedient: „15 Minuten hat alles geklappt, was wir uns vorgenommen hatten. Dann lief plötzlich nichts mehr. Wir standen neben uns!“ Ihrer HG startete mit einer 5:1-Deckung. „Damit wollten wir SG-Goalgetterin Franziska Haupt neutralisieren“, erklärt Schütt. Diese Rechnung ging anfangs noch auf, doch nach einer Viertelstunde brach die Abwehrarbeit der Gastgeberinnen komplett in sich zusammen.

„Jede SG-Spielerin konnte fortan ungestört durch unsere Deckung marschieren und kam frei zum Wurf“, ist Schütt etwas fassungslos. So wurde aus einem 6:6 nach 13 Minuten zur Pause ein 10:16. Alle Vorgaben in der Halbzeitpause brachten nicht den erhofften Erfolg. Die Abwehrarbeit blieb weiterhin mangelhaft, was die Gäste ohne die ganz große Mühe für einfache Tore nutzten. „Wir haben nicht dagegengehalten“, ärgert sich Schütt, die am Ende eine Zehn-Tore-Niederlage ihrer Mannschaft notieren musste.

HG OKT II: Katzberg, Schubbe – Delfs (1), Küppers (2/1), Niese (8), Krück (9/3), Stachowski (3), Sasse, Wollborn (1).

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