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Handball-Oberliga : Schütt sauer: „So geht es einfach nicht“

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die HG OKT II verliert das Kellerduell beim Vorletzten mit 17:30. Auch die Altenholzerinnen zeigen eine katastrophale Deckung.

Altenholz | Nach einer indiskutablen Leistung musste sich die HG OKT II im Kellerduell der Handball-Oberliga der Frauen bei der SG Oeversee/Jarplund/Weding deutlich mit 17:30 geschlagen geben. Auch der TSV Altenholz ging bei der 30:32-Heimniederlage gegen den SC Alstertal-Langenhorn leer aus.

SG Oeversee/Ja/We – HG OKT II            30:17 (13:7)

„Wer keine Einstellung zeigt und im Gedanken sonst wo ist, aber nicht in der Halle, braucht eigentlich erst gar nicht zu spielen“, spricht HG-Trainerin Sünje Schütt klar aus, was sie von der katastrophalen Einstellung ihrer Mannschaft hält. „Es fehlte jeglicher Siegeswille.“ Nach dem 2:2 lud die HG den Gastgeber ein, Tore vom Sechs-Meter-Raum zu werfen. „Die SG machte ein gutes Spiel, aber von uns kam auch weniger als null Gegenwehr“, sagt Schütt, die die Abwehrarbeit bei ihrem Team komplett vermisste. So standen ihre Torhüterinnen auf verlorenem Posten. Die Gastgeberinnen machten schon zu Beginn viele einfache Tore. Bereits nach fünf Minuten ließ die HG die Köpfe hängen. Im Angriff sah es ähnlich aus. „Wir haben über 20 technische Fehler gemacht – von den Fehlwürfen ganz zu schweigen“, kritisiert Schütt, die nur Nina Kotschmar davon ausnahm. „Alle Versuche, in der Pause die Mannschaft wachzurütteln, gingen ins Leere“, gesteht die HG-Trainerin ein. So nahm das Schicksal in der zweiten Hälfte seinen Lauf. Oeversee baute die Führung immer weiter aus. „Wie es nun weiter gehen soll, weiß ich nicht. Ohne Spielerinnen, die Freude am Handball zeigen und es auch wollen, geht es nun mal einfach nicht!“, braucht Schütt nun erst einmal Zeit, die Situation zu überdenken.

HG OKT II: Sacher, Schlichting – Stachowski (1), Hermann, Kotschmar (6), Trceziok (1), S. Jöns, Frahm, Niese (5/2), Sasse (3), Greinke (1), Delfs, Sieck-Pahl.

 

TSV Altenholz – SC Alstertal-Langenh.   30:32 (14:19)

„30 Tore sollten in eigener Halle eigentlich reichen. Wir haben aber eine katastrophale Abwehr gespielt“, ist der Altenholzer Trainer Hauke Scharff mit der Deckungsarbeit seiner Mannschaft gegen den Tabellennachbarn völlig unzufrieden. Die Altenholzerinnen, die gehofft hatten mit einem Sieg den Anschluss an das Mittelfeld zu finden, müssen nun hoffen, zumindest das Nachholspiel beim FC St. Pauli zu gewinnen. Für den TSV Altenholz war es eine verkorkste Hinserie. „Alstertal-Langenhorn hatte einen bärenstarken Rückraum. Den haben wir nicht in den Griff bekommen“, bemängelt Scharff das 1:1-Verhalten seiner Spielerinnen ebenso wie die Abstimmung in der Deckung. „Es wurde sich nicht unterstützt, zu spät verschoben und nicht aggressiv genug herausgetreten.“ So kamen die Gäste immer wieder zu einfach Toren aus dem Rückraum. Der TSV-Angriff lief dagegen rund. „Doch immer, wenn wir uns von fünf Toren Rückstand auf zwei herangekämpft hatten, legte Alstertal wieder auf fünf vor“, sagt Scharff. „Wir hatten mehrfach die Chance, den Ausgleich zu erzielen, doch es sollte nicht sein“, hadert Scharff mit zu vielen verpassten Möglichkeiten.

TSV Altenholz: Albrecht, Guttau – Thiesen, Thümer (9), Most (11/4), Lyke (5), Haase (3), Hauschild (1), Fahrenkrog (1), Besteher, Seidel.

 

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erstellt am 13.Dez.2015 | 18:58 Uhr

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