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Handball : Schräbler will im Pokal noch testen

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die HG OKT muss Sonnabend im HVSH-Pokal zum Landesligisten HSG Holstein Kiel/Kronshagen II. Neuer Trainer sieht sein Team im Mittelfeld der 3. Liga Nord.

shz.de von
erstellt am 08.Sep.2017 | 06:00 Uhr

Owschlag | Einen besseren Einstand hätte Sebastian Schräbler, neuer Trainer der Drittliga-Handballerinnen der HG OKT, kaum erwischen können. Mit seinem Team überraschte er in drei Testspielen die Ligakonkurrenten SV Henstedt-Ulzburg, TSV Nord Harrislee und HSG Jörl DE Viöl und zeigte, was er bereits in den ersten Vorbereitungs-Wochen in seinem Team bewegen konnte. Besonders erfreulich lief es auf Seiten der HG OKT für Jill Sievert und Sarah Jörgensen im Rückraum.

„Unsere Rückraumspielerinnen müssen sämtliche Rückraumpositionen variabel bekleiden können“, so das erklärte Ziel Schräblers, die Mannschaft über die nächsten Jahre sukzessive zu verjüngen und damit Schritt für Schritt voran zu bringen.

In der anfänglichen Phase der Vorbereitung setzte Schräbler den Trainingsschwerpunkt zunächst auf die allgemeine Verbesserung der Ausdauer, Physis, Athletik und Schnelligkeit. Erst danach ging es an das spielerische, technisch-taktische Training. Das alte Problem der streckenweise unvorbereiteten und hektischen Torabschlüsse keimte auch unter Schräbler wieder auf. „Da fehlt uns noch die Ruhe und das gezielte Weiterspielen“, so der Trainer, der für die anstehende Saison, die am 17. September um 17 Uhr bei Aufsteiger TSV Wattenbek startet, wohl nur mit fünf Rückraumspielerinnen planen kann.

Neben Sievert und Jörgensen bilden Imke Seidel, Franziska Peters und Kim-Lara Haudrup die Rückraumachse. Anita Ewert wird mit Caja Lübker, die allerdings noch bis Oktober im Ausland sein wird, und Neuzugang Josefine Lüthje die Kreisposition besetzen. Sarah Greinke als vierte Kreisläuferin wird nach ihrer Verletzung (Achillessehnenruptur) voraussichtlich erst ab Oktober wieder ins Training einsteigen können. Die Außenpositionen bekleiden unverändert Anna Detlefsen, Alke Trceziok und Katrin Rohwer. Neuzugang Levke Rohwer wird dagegen die HG nicht verstärken können, da sie wegen eines Kreuzbandrisses lange passen muss.

Das bewährte Torwartduo Femke Lobstaedt und Sophie Fasold wird phasenweise durch Katja Burmeister aus der 2. Mannschaft ergänzt. Die A-Jugendliche Viveka Romeyke auf Rückraum rechts steht als Linkshand ebenfalls auf Schräblers Liste. In sie setzt der Trainer auf Sicht große Erwartungen.

„Unser Ziel ist es, mit unserem überschaubaren Kader im Mittelfeld zu landen. Ich denke, da gehören wir auch hin. Der Wechsel von Raphaela Steffek nach Jörl und das Karriereende von Greta Nissen sind gewaltige Einschnitte“, so Schräbler. In den Top-Drei der Liga erwartet der HG-Trainer Vorjahres-Meister TV Oyten, Vizemeister HSG Jörl DE Viöl, den SV Henstedt-Ulzburg oder den MTV 1860 Altlandberg. Dahinter hält er den TSV Nord Harrislee und den Buxtehuder SV II für sichere Mannschaften des oberen Mittelfelds.

Zum HG OKT-Trainer-Team zählt auch wieder Torben Helmer, der sich sowohl als Torwarttrainer als auch als Co-Trainer über die vergangenen zwei Saisons verlässlich und kompetent präsentieren konnte.

Auch wenn der Ligastart erst in einer Woche ist, so wird es für die HG OKT bereits an diesem Wochenende ernst. Im HVSH-Pokal tritt das Team von Trainer Sebastian Schräbler am Sonnabend um 18.30 Uhr beim Landesligisten HSG Holstein Kiel/ Kronshagen II an.

„Während ich mit der ersten Hälfte der Vorbereitung sehr zufrieden war, hätte ich mir für die zweite Hälfte schon drei, vier Hallenzeiten mehr gewünscht“, sagt Schräbler. „Dennoch haben wir auch draußen ein abwechslungsreiches Training absolviert.“ Das Pokalspiel sieht er „als wichtigen Test für den Ligastart. Allerdings werden wir nur wenige Spielerinnen auf der Reservebank haben. Keine Frage, ein Weiterkommen ist trotzdem Pflicht.“ So wird auch Katja Burmeister aus der 2. Mannschaft aushelfen. Gegen den mit vielen jungen Spielerinnen gespickten Gegner will Schräbler noch einiges testen, um für den Punktspielstart gerüstet zu sein. „Da kann unser kleiner Kreis eng zusammenrücken. Ich hoffe aber, dass uns Holstein etwas fordern wird.“

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