3. Handball-Liga Frauen : Schräbler-Team pocht auf Revanche

Bittere Gewissheit: Jill Sievert (3. von links) wird nach ihrer Schulterverletzung vermutlich kein Spiel mehr in diesem Kalenderjahr für die HG OKT bestreiten können.
Bittere Gewissheit: Jill Sievert (3. von links) wird nach ihrer Schulterverletzung vermutlich kein Spiel mehr in diesem Kalenderjahr für die HG OKT bestreiten können.

Zum Rückrundenauftakt der 3. Handball-Liga Nord der Frauen empfängt die HG OKT den TSV Wattenbek. Zum Saisonstart setzte es eine klare 17:26-Niederlage.

shz.de von
13. Januar 2018, 06:00 Uhr

Owschlag | Sebastian Schräbler musste nach den Weihnachtstagen keine Spielerin nachsitzen lassen. Damit sie nicht aus dem Trainingstritt kommen, hatte der Trainer der Drittliga-Handballerinnen der HG OKT in der Weihnachtszeit persönliche Athletik-Trainingsaufgaben verteilt. So konnte direkt nach Neujahr das Training wieder in gewohnter Manier aufgenommen werden. Heute startet die zweite Saisonhälfte der 3. Liga Nord der Frauen um 17.30 Uhr in der Sporthalle Owschlag. Die HG OKT trifft auf den TSV Wattenbek. Die deutlich angenehmere Ausgangslage hat die HG, denn sie steht – anders als Wattenbek – in der oberen Tabellenhälfte. Platz eins bis sechs trennen drei Punkte und OKT ist als Fünfter nur drei Zähler vom Spitzenreiter Buxtehuder SV II entfernt. Das nahe Beeinander zeigt, dass sich Schräblers Team noch Hoffnungen auf den Meistertitel machen kann. „Sagen kann man immer viel. Ich merke, dass auch die Mädels das im Kopf haben. Die Trainingsbereitschaft ist sehr hoch, aber so schnell, wie alles nach oben gehen kann, kann es genauso schnell auch nach unten gehen. Wir werden in der Rückrunde einige Teams nicht mehr überraschen können, deshalb wird sie schwerer als die Hinrunde“, gibt er zu bedenken. Überraschend war der Saisonstart gegen den heutigen Gegner. OKT verlor 17:26. Damals konnte niemand davon ausgehen, dass die Teams heute acht Punkte trennen würde. „Das ist lange her. Seitdem haben wir uns gefestigt. Allerdings kann es auch sein, dass Wattenbek uns einfach nicht liegt. Deshalb müssen wir sehr aufpassen, obwohl wir favorisiert sind“, sagt Schräbler. Die Wattenbekerinnen werden ihre Motivation daraus ziehen, dass sie in der unteren Tabellenhälfte stecken, die genauso eng ist wie die obere.

Drei Teams sind punktgleich. Nur Stade wird es mit bisher 0 Punkten wohl nicht mehr packen, die Liga zu halten. Schräbler und sein Team sind personell genauso aufgestellt wie vor der Weihnachtspause, allerdings ist nun Gewissheit, was sich bisher nur angedeutet hatte: Jill Sievert wird nach ihrer Schulterverletzung mindestens 9 Monate ausfallen. „Ich rechne damit, dass sie im Kalenderjahr 2018 nicht mehr auflaufen kann. Das ist natürlich sehr hart, weil wir insgesamt wenig Rückraumspielerinnen haben. Wir müssen aber damit klarkommen“, sagt Schräbler.

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