Schnelle Motten auf dem Wittensee

Mit Hochgeschwindigkeit über das Wasser fliegen, wie heute und morgen auf dem Wittensee – die Imoth Klasse macht es möglich.
Mit Hochgeschwindigkeit über das Wasser fliegen, wie heute und morgen auf dem Wittensee – die Imoth Klasse macht es möglich.

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11. August 2018, 06:00 Uhr

Das Segelrevier gilt unter den Moth-Seglern auch als „Speed Mile“ und ist für Meisterschaften ideal. So auch an diesem Wochenende, wenn der Wittensee ganz unter dem Zeichen der Motte, der internationalen „Imoth Class“ steht. Bereits gestern waren die ersten Wettfahrten angesetzt, heute und Sonntag geht es weiter.

Schon vor zwei Jahren fand auf dem Wittensee ein Teil der Europameisterschaft statt, inzwischen gehört das Revier beim Wassersportclub am Wittensee zum festen Austragungsort in der Szene, deren Ursprung bis aufs Jahr 1928 zurückgeht. Inzwischen gebaut aus Carbon und anderen Hightech-Materialien, ermöglicht der nur 35 Zentimeter breite Rumpf Geschwindigkeiten bis 33 Knoten (61 Stundenkilometer), dabei kommen die kleinen Segelflitzer auf ihrer Tragfläche (Hydrofoils) bis zu einem Meter aus dem Wasser.

Von gestern bis Sonntag sind 12 Wettfahrten vorgesehen und versprechen mit internationaler Beteiligung unter anderem aus Schweiz und Niederlande auf sogenannten Up-and-Down-Kursen schnelle Wettfahrten. Rund 30 Minuten dauert es, bis der Erste einer Wettfahrt dabei ins Ziel geht. Die Gültigkeit der Meisterschaft gilt ab drei Wettfahrten und ist mit einem Wertungsfaktor von 1,2 für die Rangliste eingestuft. Insgesamt stehen 21 Teilnehmer auf der Meldeliste darunter auch der Ranglistenzweite Thomas Huber aus Breitbrunn. Für den heutigen Sonnabend sind sechs Wettfahrten geplant. Um die Wettfahrtleitung kümmert sich Ralf Meier vom WSCW, die Gesamtorganisation liegt in den Händen von Anke und Peer Meyer.

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