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Boxen : Schmavonjan verlässt Ring vorzeitig als Sieger

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Boxer Noro Schmavonjan vom BC 78 Eckernförde trumpfte beim Hans-Korth-Gedächtnispokal in Kiel groß auf und gewann durch vorzeitigen KO.

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erstellt am 06.Sep.2017 | 06:00 Uhr

Mit einem klaren Sieg ist der BC 78 Eckernförde aus der Sommerpause gestartet. Der Box Club schickte zum Hans-Korth-Gedächtnispokal am Tag des Sports in Kiel mit Noro Schmavonjan seinen derzeit fittesten Akteur. „Noro hat während der Sommerpause viel trainiert. Er ist körperlich in einem sehr guten Zustand“, sagt BC-Trainer Endrit Djafa, der zusammen mit Hartmut Jessen in der Ringecke saß.

Schmavonjan bekam es mit Hussein Al Doud aus Berlin zu tun. Beide brachten es genau auf 60 Kilo, der Eckernförder hatte aber den Vorteil, mit fünf Kämpfen schon etwas mehr Erfahrung gesammelt zu haben, als sein Gegner aus der Hauptstadt, der in Kiel seinen dritten Kampf bestritt. Nach dem Start der ersten Runde musste sich Schmavonjan erst einmal gegen einen überraschend aktiven Gegner wehren. „Er hat viel geschlagen. Damit hatten wir nicht gerechnet“, sagt Djafa. Der BC 78-Boxer überstand den engagierten Start seines Gegenübers aber problemlos und setzte selber schon Mitte der ersten Runde Akzente. In der zweiten Runde dominierte Schmavonjan dann das Geschehen im Ring und seinen Gegner. „Er hat gute Schlagserien geboxt. Technisch und taktisch war das sehr sauber, so wie wir es uns vorgenommen hatten“, sagt Djafa. Kurz vor dem Ende der zweiten Runde wurde Al Doud zweimal angezählt. In dieser Phase verpasste es Schmavonjan jedoch, den Kampf zu beenden. Das holte er in der dritten Runde nach. 20 Sekunden vor dem Schlussgong brach der Ringrichter den Kampf ab – technischer KO zu Gunsten des Eckernförders.

Am 30. September steht der nächste Saisonhöhepunkt an. Bei den Landesmeisterschaften könnten Achraf Godje, Johann Lassen, Mallik Godje, Glory Mayasi und Ermal Lita zum Einsatz kommen. „Die gezielte Vorbereitung auf die Meisterschaften haben im Training bereits begonnen. Es wäre doch sehr schön, wenn der zukünftige Titelträger aus Eckernförde kommen würde“, sagt Djafa.

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