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Handball-Oberliga : Scharff-Team winkt ein Kantersieg

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

TSV Altenholz empfängt Schlusslicht aus Norderstedt – HG OKT II muss beim formstarken Tabellenvierten antreten.

Altenholz | Mit einem Sieg könnte die HG OKT II in der Tabelle der Handball-Oberliga der Frauen einen ordentlichen Sprung von Rang acht auf fünf machen. Allzu wahrscheinlich ist das aber nicht, da die drei Teams über der HG alle gegen Kellerkinder der Liga ranmüssen. So auch der TSV Altenholz (5.), der im Heimspiel das Schlusslicht HT Norderstedt empfängt. Die HG OKT II hat dagegen bei der SG Todesfelde/Leezen ein schweres Auswärtsspiel zu bestreiten.


TSV Altenholz – HT Norderstedt      Sbd., 17 Uhr

„Wenn wir am Ende der Saison auch weiterhin auf Platz fünf stehen wollen, müssen wir die beiden ausstehenden Heimspiele gegen Norderstedt und die SG Wilhelmsburg gewinnen“, spricht der Altenholzer Trainer Hauke Scharff von Pflichtsiegen in eigener Halle. Gegen den Tabellenletzten hat Scharff personell einige Probleme. Lisann von Klein fällt aus privaten Gründen aus. Nina Lyke und Alexandra Thiesen sind angeschlagen. Ob sie spielen können, ist fraglich. Der Altenholzer Trainer hofft, durch eine sehr aggressive Deckung frühzeitig das Norderstedter Angriffsspiel zu stören und viele Ballgewinne zu erzielen. Danach soll die erste und zweite Welle für einfache Torerfolge sorgen. Da die Gäste im Schnitt fast genau 30 Gegentreffer bekommen, sollte es auch dem TSV Altenholz möglich sein, einen deutlichen Heimsieg einzufahren.


SG Todesfelde/Leezen – HG OKT II             So., 17 Uhr

Auf einen starken Tabellenvierten trifft die HG OKT II am Sonntag. Bei der SG Todesfelde/Leezen steht mit Torjägerin Franziska Haupt, die mit 182 Treffern die Torjägerliste anführt, eine herausragende Spielerin in den Reihen des Gegners. Sünje Schütt erinnert sich noch gut an die Zehn-Tore-Hinspielniederlage in eigener Halle. Nur 20 Minuten war die HG gleichwertig, danach kam das Schütt-Team gehörig unter die Räder. „Wir wollen versuchen, so lange wie es irgendwie möglich ist, die SG zu ärgern“, beschreibt die OKT II-Trainerin ihre Ziele für das Auswärtsspiel. So richtig optimistisch geht Schütt aber nicht in die Begegnung. Sie erklärt: „Wir haben in den letzten Spielen nicht zu unserer Leistung gefunden. Die Abwehr stand nicht, wir haben zu viele technische Fehler gemacht und vorne zu unkonzentriert abgeschlossen.“ Tritt die HG auch nur im Ansatz ähnlich fahrig in Todesfelde auf, könnte es erneut eine böse Packung geben, zumal bei der SG eben nicht nur Franziska Haupt torgefährlich ist, sondern auch von Anna-Lena Grell und Christina Haupt große Gefahr ausgeht. Die beiden stehen ebenfalls im oberen Drittel der Torjägerliste. Die SG ist seit dem Trainerwechsel, Nicolai Schmidt kam für Gabi Nemeth, sehr gut in Schwung, siegte in allen zehn Spielen und setzte sich auch gegen Spitzenreiter TSV Wattenbek durch.


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